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Der Joshinetsu-Kogen-Nationalpark

Karte Joshinetsu-Kogen-Nationalpark

Der Joshinetsu-Kogen-Nationalpark befindet sich in der Region Kanto. Diese liegt im Osten der größten Insel des Landes Japan namens Honshu. Der Park ist 189062 Hektar groß und damit der zweitgrößte japanische Nationalpark. In ihm befinden sich Berge, Wälder und heiße Quellen. Er gehört der warmgemäßigten Klima­zone an. Daher gibt es einen heißen Sommer und einen kalten Winter.

Highlights

Asamayama

Im Joshinetsu-Kogen-Nationalpark gibt es mehrere imposante und berühmte Berge. Der Asama ist 2568 Meter hoch und ein aktiver Vulkan. Da es in der Umgebung keine weiteren nennenswerten Erhöhungen gibt, ist der imposante Berg bereits von Weitem gut zu sehen. An der Nordseite des Berges befindet sich der Onioshidashi Lavastrom, der zu den drei schönsten Strö­men der Welt zählt.

Kusatsushiranesan

Der Berg Kusatsushirane (2138 m)

Ein weiterer Berg des Nationalparks ist der Kusatsu-Shirane, der östlich der berühmten Stadt Kusatsu Onsen liegt. Der Berg ragt 2138 Meter über die Mee­resoberfläche. Der Durchmesser seines Kraters beträgt 300 Meter und die Tiefe 30 Meter. Der Kratersee ist vor allem aufgrund seiner smaragd­grü­nen Farbe bekannt, die einen imposanten Kontrast zu der kargen Landschaft der umliegenden Hügel bietet.

Ichinokurasawa

Der Ichinokurasawa befindet sich östlich des Berges Tanigawa-dake und ist etwas weniger als 2000 Meter hoch. Doch auch er hat mit seinen steilen Fels­wänden und heftigen Schwankungen zwischen verschiedenen Wetterphänomenen einiges zu bieten. Die Felswände des Ichinokurasawa gehören sogar zu den drei bekanntesten Bergformationen des Landes und ziehen Kletterer von weit her an.

Shibu Toge

Der Bergpass stellt in einer Höhe von 2172 Metern die Grenze zwischen den beiden Präfekturen Nagano und Gunma dar. Damit ist der Pass die höchste nationale Straße des Landes. Die frühere Kusatsu-Kaido Straße war eine viel genutzte Durchgangs­stra­ße, die vor allem unter Reisenden und Kaufleuten beliebt war. Auf der einen Seite der Straße befindet sich Yamanouchi und auf der anderen die Kuni. Beide Gegenden sind landschaftlich sehr reizvoll.

Hokushingo-gaku

Der Berg Myoko (2454 m)

Ein weiterer Berg des Nationalparks ist Hokushingogaku. Genau genommen ist mit dieser Bezeichnung jedoch nicht nur ein Berg, sondern eine Gruppe einzelner Berge gemeint, die sich in der Präfektur Nagano befindet. Zu dieser Gruppe gehören der Iizuna (1917 Meter), Togakushi (1904 Meter), Kurohime (2053 Meter), Myoko (2454 Meter) und Madarao (1382 Meter). Mit Ausnahme des letzten Berges stellt diese Gruppe die höchsten Gipfel der Myoko-To­gakushi Region des Joshinetsu-Kogen-Nationalparks dar.

Nojiri-ko

Doch in diesem Nationalpark Japans befinden sich nicht nur Berge, sondern auch der oben bereits erwähnte See namens Nojiri. Er bietet ein tolles Pa­no­ra­ma und stellt mit den umliegenden Baumlandschaften eine fantastische und beeindruckende Landschaft dar. Hier wurden in der Vergangenheit an Ausgrabungsstätten außerdem viele Fossilien von Palaeoloxodon naumanni gefunden.

Fauna und Flora

Die heißen Quellen laden Besucher zum Bad ein – und auch die hier lebenden Japanmakaken, eine Affenart, weiß diese Mög­lich­keit zum Aufwärmen inmitten der schneebedeckten Berge zu schätzen. Außerdem gibt es im Nationalpark auch japanische Seraus, eine Säugetierart, die den Ziegen ähnlich ist. Sie fühlen sich in den mit Nadelbäumen bewachsenen Bergregionen sehr wohl. Eine weitere Tierart, die im Park lebt, sind die Alpenschneehühner. Sie sind aber nur sehr selten zu beobachten. Mehr Glück hat man bei den vielen Schmetterlingen und Vögeln verschiedener Arten. Sie fliegen über die Vulkanlandschaften des Joshinetsu-Kogen-Nationalparks. Als ein Ergebnis der vulkanischen Aktivitäten gibt es außerdem den Nojiri, einen See, der von Baumlandschaften umgeben ist. Hier ist vor allem die Eiche weit verbreitet.

Der Berg Tanigawadake

Freizeitmöglichkeiten

Die Gegend ist landschaftlich sehr reizvoll und bietet verschiedene Möglich­kei­ten zur Aktivität. Die Berge laden im Sommer zu ausgiebigen Wandertouren und im Winter zum Ski- und Snowboardfahren ein. Anschließend kann man sich in den heißen Quellen aufwärmen und gut entspannen. Am Nojiri-See kann man außerdem Fischen und verschiedene Arten von Wassersport be­trei­ben. Auch lange Spaziergänge durch die schöne Landschaft, bei denen man sicher viele interessante Pflanzen und Tiere entdeckt, sind möglich. Wer län­ger im Joshinestu-Kogen-Nationalpark in Japan bleiben möchte, kann die Gegend als Ferienort für den Sommer nutzen.