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Der Rikuchu-Kaigan-Nationalpark

Karte Rikuchu-Kaigan-Nationalpark

Der Rikuchu-Kaigan-Nationalpark liegt in der Tohoku-Region in Japan. Diese ist ein Teil der der größten japanischen Insel Honshu. Tohoku und damit auch der Nationalpark, liegen im Norden Honshus. Der Rikuchu-Kaigan-National­park erstreckt sich über Präfekturen Iwate und Miyagi in Japan.

Der Nationalpark wurde am 2. Mai 1955 zu einem solchen ernannt. Er er­streckt sich über ein 12200 Hektar großes Gebiet. Seine Besonderheit ist, dass er am Rand der Pazifikküste liegt.

Highlights

Jodogahama

Der Strand Jodogahama ist einer der schönsten Plätze im Rikuchu-Kaigan-Na­ti­o­nalpark. Sein weißer Strand, die weißen Felsen, die grünen Kiefern und das tiefblaue Meer vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Das klare Was­ser und die große Vielfalt an Fischen lädt zum Schwimmen und Tauchen ein.
Der Name dieses Strandes, stammt von einem buddhistischen Mönch. Er bedeutet so viel wie „Reines Land“.

Shiofukiana

Shiofukiana befindet sich an einer Küstenformation, die durch die stetigen Wellen des Meeres geformt wurde. Es handelt sich dabei um eine heiße Quelle, bzw. einen Geysir. Dieser Geysir erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern. Dafür ist ein enorm hoher Druck unabdingbar.

Sanno iwa

Goishi-Küste, Sonnenuntergang

Die Sanno-Felsen bieten einen ganz besonderen Anblick im Rikuchu-Kaigan Nationalpark. Es handelt sich dabei um eine Fels­formation, die steil in den Himmel ragt. Seine außergewöhnliche Form, lassen Sanno iwa sehr be­droh­lich erscheinen. Fast auf seiner Spitze, wächst eine einzelne Kiefer.

Goishi kaigan

Die Goishi-Küste ist ein sehr außergewöhnlicher Ort in diesem Na­ti­o­nal­park. Hier ist der Beginn eines langen Wanderweges, der an allen interessanten und außergewöhnlichen Plätzen im Süden des National­parks vorbeiführt. Vor der Küste liegt ein Felsen mit drei Öffnungen im Wasser. Diese sind mit ganz kleinen Booten passierbar.

Takada Matsubara

Der Takada Matsubara Strand, ist etwa zwei Kilometer lang. Er wird um­säumt von schwarzen Kiefern. Im Sommer ist er der beliebteste Strand der ganzen Iwate Präfektur. Durch den langen und sehr schönen Sandstrand, das mä­ßi­ge Klima und das klare Wasser ist er ein sehr beliebter Ort für Schwimmer und Taucher. Alljährlich besuchen tausende Menschen diesen Strand.

Kesennuma Oshima

Kesennuma Oshima ist eine kleine Insel im Rikuchu-Kaigan-Nationalpark in Japan. Diese Insel beinhaltet einen der 100 beliebtesten Strände in ganz Ja­pan. Der Sand an diesem Strand wird oft als „musikalischer Sand“ bezeich­net, denn wenn er vom Wind getragen wird, macht er verschiedene Töne, die klingen, als würde der Sand singen. Der Strand ist umgeben von klarem Wasser.

Fauna und Flora

Durch seine Lage ist der Nationalpark sehr felsig. Er besitzt viele Steilhänge und Klippen, in denen zahlreiche Arten von See­vögeln nisten. Im Meer vor der Küste treffen eine warme und eine kalte Strömung direkt aufeinander. So besitzt das Meer an dieser Stelle, eine große Vielfalt an verschiedenen Fischarten.

Hauptsächlich besteht die Vegetation entlang der Küste aus einer Mischung der japanischen Rotkiefer Pinus densiflora und verschiedenen Arten von Laubbäumen. Die klimatischen Bedingungen im Rikuchu-Kaigan-Nationalpark sind vergleichsweise mild. Am Kap Kitayamazaki sind verschiedene Zusammenschlüsse aus vielen Shirobana Shakunage, einer Rhododendron Art, zu finden. Da diese Art oft nur in alpinen Gebieten bewundert werden, ist sie eine große Attraktion in diesem Nationalpark.
Dieses Gebiet ist die Heimat vieler verschiedener Seevögel. Seltene Arten, wie die Sturmschwalbe, nisten in den Klippen an der Küste.

Kaminari-Felsen Anatoshiiso-Felsen

Freizeitmöglichkeiten

Beliebte Aktivitäten in diesem Nationalpark, sind beispielsweise Wan­dern und Schwimmen. Die langen Wanderwege durch den Nationalpark laden jedes Jahr viele Wanderer zu einer spannenden Tour ein. Das klare Wasser rund um den Nationalpark ist das Zuhause vieler Schwimmer und Surfer.
Die große Vielfalt an Fischen und Korallen, machen die Küste vor dem Nationalpark, für viele Taucher zum Paradies.
Auch Bergsteiger finden hier interessante Touren durch den Nationalpark, da sich manche Klippen dort gut zum Klettern eignen.