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    Ogasawara Inseln

    Ogasawara Inseln

    Die Ogasawara Inseln sind eine Inselgruppe, bestehend aus mehr als 30 Inseln, etwa 1000 Kilometer südöstlich der japanischen Hauptinsel Honshu gelegen. Die Inseln lassen sich in drei Inselketten sowie drei einzelne In­seln gliedern mit einer Gesamtausdehnung von 400 Kilometern von Nord nach Süd.

    Die UNESCO Weltnaturerbe Japan Ogasawara Inseln beheimaten eine viel­fältige Flora und Fauna. Dadurch, dass die Inseln nie mit dem Festland ver­bunden waren, sind viele der Tiere und Pflanzen endemisch, einige davon zählen zu den bedrohten Arten der Erde. Die Evolution lief hier unabhängig vom Festland und auf jeder der Inseln unterschiedlich ab. Erst kürzlich, im Juni 2011, wurden die Inseln zur Liste der UNESCO Weltnaturerbe auf­ge­nommen.

    Die Inseln entstanden vor etwa 48 Millionen Jahren im Bereich zwischen der philippinischen und der pazifischen tek­to­nischen Platte durch vulkanische Aktivitäten.
    Zum ersten Mal entdeckt wurden die UNESCO Weltnaturerbe Japan Ogasawara Inseln vermutlich im Jahr 1543 vom spanischen Seefahrer Bernardo de la Torre. Holländische Seefahrer kamen als nächstes 1639 zu den Inseln. 1670 wurden sie erstmals mit Japan in Verbindung gebracht. 1830 entstand die erste Siedlung zur Versorgung der Wal­fäng­er mit Lebensmitteln.
    1876 wurden die Inseln offiziell Teil des japanischen Staatsgebiets, wurden Japan aber nach dem Zweiten Weltkrieg aberkannt. Die USA übernahmen die Verwaltung und gaben sie erst 1968 zurück.

    Die UNESCO Weltnaturerbe Japan Ogasawara Inseln bestehen aus den Inselgruppen Mukojima, Chichijima und Haha­jima und den einzelnen Inseln Nishinoshima, Minami-Torishima und Okinotorishima, die den südlichsten Punkt Japans darstellt. Nur zwei der Inseln sind überhaupt bewohnt, zusammengenommen etwa 2400 Einwohner leben auf Chichijima und Hahajima. Das mag wohl daran liegen, dass die Ogasawara-Inseln sehr abgeschieden liegen, die An­reise dauert etwa 24 Stunden und ist regulär nur mit dem Schiff von Tokio aus möglich.
    Die einzelnen Inseln sind jeweils sehr klein, sind aber für landwirtschaftliche Zwecke gut nutzbar. Zuckerrohr, Ananas und Bananen werden hier von den Bewohnern angebaut. Außerdem gibt es zahlreiche Sorten an Edelhölzern wie Buchen-, Zedern-, Sandel- und Rosenholz.
    Die Inseln liegen im subtropischen bis tropischen Bereich, demzufolge sind sie größtenteils mit subtropischen Wäldern bedeckt. 70 Prozent der 440 Pflanzenarten sind endemisch und haben damit im Zusammenhang mit der ab­ge­schie­den­en Lage der Inseln einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Evolution geleistet. Bei den 100 bekannten Schne­cken­arten sind sogar 90 Prozent nur auf den UNESCO Weltnaturerbe Japan Ogasawara Inseln beheimatet. Aufgrund des hohen endemischen Anteils der Arten werden die Inseln auch die „Galapagos Inseln des Ostens“ genannt.
    Auch Buschland, steile Kliffs und zahlreiche Strände sind charakteristisch für die Ogasawara Inseln. Natur- und Was­ser­schutz­gebiete liegen auf den Inseln. Die japanische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die sensible Flora und Fauna zu bewahren, indem sie neben der Einrichtung der Schutzzonen den Zugang zu den Inseln einschränkt.

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