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Der Daisetsuzan-Nationalpark

Karte Daisetsuzan-Nationalpark

Der Daisetsuzan-Nationalpark befindet sich auf einer Insel der gleich­na­mi­gen Präfektur Hokkaido in Japan. Mit seinem knapp 2268 Quadrat­ki­lo­meter großen Areal ist er der größte Nationalpark Japans; gegründet wurde er bereits 1934. Daisetsuzan be­deutet übersetzt „große, ver­schnei­te Berge“ und gibt die realen Umstände der Region zutreffend wieder. Fünf Gipfel erreichen eine Höhe von 2000 Metern. Die zerklüftete Region entstand durch die Aktivität der Schicht­vul­ka­ne, deren Kenn­zei­chen die wechselnde Aktivität ihrer Schlote Schicht um Schicht die ver­schie­denen Gipfel aufbauen.

Im Norden dieses Nationalparks befinden sich die Schichtvulkane der Dai­setsu­zan-Gruppe. Der Asahidake ist mit 2291 Metern der höchste Berg der Präfektur und der Insel. Im Süden des Parks liegt die Tokachi-Gruppe mit seinen beiden Gebirgen Yūbari und Hidaka. Der Berg Tokachi ist ein Teil des Massivs. Im Osten befindet sich die Shikaribetsu-Gruppe mit dem Berg Ishikari. Das zentrale Hoch­land­massiv mit dem Berg Tomuaushi wird von diesen drei Vulkangruppen umschlossen. Die Landschaft ist von Gebirgsketten, Vulkangruppen, Wasser­fällen, Flüsse, Seen und Mooren durchzogen. Der Winter ist sehr schneereich und schneesicher. Im Frühjahr noch Tempera­tu­ren um den Nullpunkt und relativ wechselhaft. Die Sommer sind überwiegend tro­cken und durch Win­de angenehm erfrischend.

Highlights

Sounkyo

Shirahige-Wasserfall

Sounkyo ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Besucher Daisetsuzan-Nati­o­nal­parks in Japan, dessen Berg Kuro-dake auch mittels einer Seil­bahn­fahrt bis zur Gipfelstation erobert werden kann. Die dicht wach­sen­de alpine Flora der Hochregion blüht von Juli bis August. Im Herbst zeigt sich ein Farbenspiel aus dem Gelbgold der Birken-, dem Blutrot der Eber­eschenblätter und aus dem satten Grün der Pinien­nadeln. Am Fuße des Bergmassives befinden sich die Wasser­fälle Ginga und Ryusei. Der Ginga-Wasserfall besteht aus silbrig-schimmernden, anmutig flie­ßen­den Wasserbächen. Beim Ryusei durchbricht ein starker Wasserstrahl die steilen Felsformationen und strömt kaskadenartig herunter.

Shikaribetsu ko

Shikaribetsuko ist ein Bergsee in Japan, der in 800 Metern Höhe inmitten eines Urwaldes an der südöstlichen Spitze des Dai­setsu­zan-Na­ti­o­nal­parks liegt. Eingeschlossen von den Bergen Higashi-Nupukaushinupuri, Nishi-Nupukaushinupuri, Haku'un, Tenbo, Minami-Petoutoru und wei­te­ren Gipfeln, die alle über 1200 Meter hoch sind, ist das Gebiet für An­fän­ger unter den Berg­stei­gern ideal. Die Reflektionen des herbst­li­chen Laubes von der Oberfläche des Sees sind ein Naturschauspiel. Im Winter bieten sich auf dem zugefrorenen See sportliche Aktivitäten, wie das Eislaufen an. Für Braunbären ist der Urwald um den See ein idealer Lebensraum.

Mikuni toge

Der Mikuni-Pass befindet sich an der Grenze zu den Provinzen Tokachi, Kitami und Ishikari in 1139 Metern Höhe. Dieser höchste Pass auf Hokkaido bietet einen Blick über die endlose, unberührte Baum­land­schaft im Tokachi-Mitsumata Bassin.

Kogen Onsen

Aoike-Teich

Das Erholungsgebiet rund um das Thermalbad Kogen Onsen besitzt einen Boden, aus dessen Rissen und Spalten mit­unter vulkanischer Rauch auf­steigt. Kogen Onsen ist Ausgangspunkt für Klettertouren auf die Berge Midori-dake und Chubetsu-dake. Eine Wandertour führt durch die Sumpf­ge­bie­te Midori-numa, Daigaku-numa und Kogen-numa. In den Herbst­mo­na­ten zeigt das Laub der Bäume seine unvergleichliche Farbenpracht. Der Braun­bär hat hier sein natürliches Rück­zugs­gebiet.

Aizankei

Aizankei Onsen ist Ausgangspunkt für Erkundungszüge zu einem Gebiet mit heißen Quellen, das inmitten eines Waldes aus rotgefärbten Yezo-Fichten liegt und vom klaren Wasser des Ponantaroma, einem Nebenfluss des Ishikari, durchflossen wird. In der Nähe befinden sich auch zahlreiche Moore, z.B. Numanohira und Kumoigahara. Für einen Spaziergang durch die intakte Natur oder für das Bergsteigen auf den Asahi-dake, Pippu-dake, Hokuchin-dake und den Kuro-dake ist Aizankei ein idealer Aus­gangspunkt.

Flora und Fauna

In diesem Teil von Japan finden sich alpine Floren auf hochgelegenen Wiesen und in Laub-, Nadel- und Mischwäldern aufgrund der vulkanischen Böden reichhaltige Nährstoffe im Boden. Die Landschaft ist der Lebensraum und das Rückzugsgebiet für Braunbär, Sikahirsch, Fuchs, Waschbär, Zobel, und Pfeifhasen, Pikas genannt. Vögel wie Haselhuhn, Gimpel Zeisig, Schwarz­specht, Zaunkönig, und Kleiber sind vertreten, wie auch beispielsweise Scheckenfalter und Tagpfauenauge unter den Schmet­ter­lin­gen.

Panorama Nationalpark

Freizeitmöglichkeiten

Möglichkeiten für kleine bis ausgedehnte Wandertouren inmitten einer naturbelassenen, vulkanischen Landschaft, die reich an Panoramen ist. Die reichhaltige Flora und Fauna bietet Naturliebhabern ein weiteres Betätigungsfeld. Wintersportliche Ak­ti­vi­tä­ten wie Skifahren und Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Seen; Baden in Thermalquellen zu jeder Jahreszeit.