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Der Iriomote-Ishigaki-Nationalpark

Subtropische Inseln

Karte Iriomote-Ishigaki-Nationalpark

Der Iriomote-Ishigaki-Nationalpark befindet sich mit seiner vielfältigen Land­schafts­formen auf einer kleinen Insel, die zu Japan gehört. Eigentlich liegt die Insel näher an Taiwan, als an Japan. Es gibt zahlreiche Wasserfälle im Park, Berge, Meer und natürlich auch zahlreiche Tierarten, die sich hier in den ver­gan­ge­nen Jahren vermehrt haben. Besondere Highlights im Park sind zum Beispiel die Arakawa-Wasserfälle, die sich wild und prausend durch den Dschungel schlängeln.

Der Iriomote-Ishigaki-Nationalpark liegt auf der Insel Ishigaki, die sich im Pa­zi­fi­schen Ozean befindet, sowie auf den Inseln Iriomote, Kohama, Kuro und Taketomi. Hotelunterkünfte gibt es hier sehr viele. Das Klima ist tropisch bis subtropisch.

Highlights

Urauchigawa

Sangara-Wasserfall

Der Urauchigawa ist ein Fluss, der sich durch die Mangrovenwälder dahin­zieht. An den Ufern hängen die Bäume bis ins Wasser und dies bietet einen einzigartigen Lebensraum für große und kleine Tiere. Der Fluss ist breit und bietet sich ideal als Wasserstelle an. Man kann sogar eins der Ausflugs­boote nehmen und den Fluss hinauffahren. Der Park ist Touristen gemacht. Hier gibt es Hotels, Pensionen und Unterkünfte für die Menschen, die hier ihren Urlaub verbringen möchten. Trotz allem ist viel noch ursprünglich, nicht zuletzt der Lebensraum der Tiere.

Nakamagawa

Auch der Nakamagawa ist ein Fluss, der sich im Nationalpark befindet. Ähnlich wie auf dem Urauchigawa kann man hier mit Ausflugsschiffen entlangfahren und sich den tropischen Mangrovenwald zu beiden Seiten der Ufer anschauen, in dem so viele Tiere leben. Egal ob Insekten oder große wildlebende Tiere, man kann hier alles sehen und beobachten.

Hoshisuna-Strand

Kondoihama und Nakamoto Kaigan

Die beiden Strände Kondoi hama und Nakamoto Kaigan zählen zu den schöns­ten von Japan. Man kann sich im Iriomote-Ishigaki-Nationalpark erho­len und somit auch die Tier- und Pflanzenwelt beobachten, die man dem Betrach­ter hier zeigt. Viele Leute kommen jedoch auch zum Baden hierher und dafür die die beiden Strände genau das Richtige. Nicht zuviele Touristen verirren sich hier auf die Inseln, deshalb hat jeder am Strand einen großen Abschnitt für sich. Man muss mit dem Boot oder mit dem Flugzeug anreisen. Einige kommen auch zum eigentlichen Badeurlaub auf die Inseln. Dank dem subtropischen Klima und den warmen Temperaturen kann man hier größtenteils ganzjährig baden und tauchen.

Ufudaki

Der Ufudaki ist mit seinen 99 Metern der höchste Berg des Reservats. Hier gibt es keine hohen Berge, die man beklettern und besteigen kann. Doch man kann sich auf die Hügel wagen, von hier aus den atemberaubenden Ausblick über die Mangroven­wäl­der bis hin zu den Stränden genießen.

Fauna und Flora

Ananas-Pflanze

Iriomotejima ist mit einer Fläche von 289 km² die zweitgrößte Insel der Prä­fektur, nach Okinawa. In der Mitte der Insel liegen Berge, oder besser gesagt Hügel, die nur ca. 100 Meter in die Höhe ragen. Auf den Bergen gibt es Laub­bäume, denn ca. 80% der Insel sind damit bewachsen. Japan hat einen besonderen Bezug zu Pflanzen. Fangen wir bei der Lotusblüte (Nelumbonaceae) an, auch der Asiatische Ahorn (Acer palmatum) und die Japanische Kirsche (Prunus serrulata) sind hier bekannt. Man kann auch unter den Laubbäumen besondere Arten finden, die nur hier auf der Insel wachsen.

Die Tiere, die hier leben, sind sehr selten. Das bekannteste Tier des Parks ist die Iriomote Wildkatze, die auf Latein Prionailurus bengalensis irio­moten­sis heißt. Des weiteres leben im Park Flughunde (Megachiroptera), Ratten, Vögel, Skinke, Amphibien und Krabben.

Freizeitmöglichkeiten

Im Nationalpark kann man sehr gut wandern gehen. Man kann tauchen in den Korallenriffs und natürlich auch Tiere anschauen. Wandern in den vorhergesehenen Wanderrouten ist ein Abenteuer im Nationalpark. Die Pflanzenwelt ist vielfältig und die Tier­ar­ten selten. Einige davon leben nur hier im Park. Man kann auch Rad fahren, denn hier gibt es auf den Wanderwegen auch aus­ge­schilderte Radfahrstrecken, die nicht zu hügelig sind.