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UNESCO Weltkulturerbe & Weltnaturerbe in Japan

Pilgerrouten durch die Kii-Berge

Japan Weltkulturerbe

Auf der Halbinsel Kii, einer der größten Japans befinden sich das gleich­na­mige Gebirge mit einer Höhe von 1000 bis 2000 Meter Höhe. Hier finden sich die uralten Pilgerrouten, die die heiligen Orte Yoshino / Omine, Kumano Sanzan und Koya-san mit den alten Hauptstädten Japans, Nara und Kyoto verbinden. In der japanischen Tradition sind die "heiligen Berge" seit 1200 Jahren ein feststehender Begriff. Die Pilgerrouten sind gesäumt von his­to­rischen Tempeln und Schreinen des Shinto und des Buddhismus. Die Halb­in­sel auf der sich die Kii-Berge befinden gehört zu den Präfekturen Waka­yama, Nara und Mie. Die Natur in diesem Gebiet ist geprägt von den me­te­o­ro­lo­gi­schen Gegebenheiten. Durch eine relativ hohe Niederschlagsmenge gibt es viele Flüsse, Wasserfälle und eine üppige Vegetation.

Die drei heiligen Orte, sowie auch die Pilgerrouten sind in ihrer Art einzigartig. Die Kombination alter und be­deu­tungs­voll­er Bauwerke der fernöstlichen Kultur und der Faszination der sie umgebenden Landschaft, die durch bizarre Fels­formationen, gebettet in sattem Grün besticht, findet sich so nicht ein zweites Mal. Er ist auch ein besonderes Zeugnis der japanischen Kultur und schon deshalb erhaltenswert. Die UNESCO hat deshalb Yoshino und Omine, Kumano-sanzan und den Berg Koya-san 2004 als Weltkulturerbe anerkannt.

In der langen Geschichte des Kumano Kodo, wie die Pilgerwege auch genannt werden, ist er schon von vielen Wan­der­ern genutzt worden. Diese mit Steinen gepflasterten Wege haben sowohl Arme als auch adlige Menschen aller Epochen durchschritten. Das Alter einiger Schreine ist bis auf das 5. Jahrhundert datiert. Verschiedene Religionen prä­gen diesen Weg. Spuren des Shinto finden sich ebenso wie Andachtsorte des Shugendo einer Form des Buddhismus. Zu jeder Zeit, so also auch heute, dient das Beschreiten dieser Routen der inneren Einkehr, der religiösen Andacht und spirituellen Inspiration.

In Japan ist dieses Gebiet das flächenmäßig größte Kulturerbe und hält so auch einige Sehenswürdigkeiten bereit. Die bereits erwähnten Schreine, die auf den Wegen liegen sind jeder für sich historische Monumente. Yoshino/Omine bie­tet einen zentralen Andachtsort des Shugendo. Drei große Shinto-Schreine befinden sich bei Kumano Sanzan und über 100 Tempel findet man schließlich in den Bergen von Koya-san. Der Hauptberg Koya ist gekrönt durch ein bud­dhis­tisch­es Kloster, der Koyasan-Shingon-Sekte, deren Zentrum sich hier im Tempel Kongobuji befindet. Auch der uralte, mit Steinen gepflasterte Weg selbst ist eine Sehenswürdigkeit, bedenkt man wie viele schon auf ihm gepilgert sind. Außer den von Menschenhand erbauten Sehenswürdigkeiten selbst, ist die diese umgebende Natur ein Denkmal, das für sich selbst steht. Urwüchsige Bewaldung, zerklüftete Berge und natürliche Wasserfälle muten paradiesisch an und unterstreichen die religiöse Dichte dieser Orte.

Banryūtei Steingarten Rot-weiße Pagode des Garan Tempels Pilgerweg zum Okunoin

Japan Weltkulturerbe
Eine Übersicht der Weltkulturerbestätten in Japan

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Eine Übersicht der Weltnaturerbestätten in Japan

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