BCT-Touristik

Japan Studienreisen

Veggie Tourier Japan – 15 Tage

Reise Programm

Reklameanzeigen in Dotombori, Osaka

1. Tag: Aufbruch ins Neue

Um nach Japan zu gelangen, begeben Sie sich mit dem Flugzeug auf den Weg nach Osaka. Die japanische Großstadt Osaka besitzt zwei Flughäfen, die als Flughafen Kansai und Flughafen Osaka-Itami bezeichnet werden. War einst Osaka-Itami als internationaler Flughafen ein Begriff in der Region, so ist seit Jahren Kansai der bekannteste internationale Flug­hafen, der von zahlreichen Fluggesellschaften aus aller Welt angeflogen wird. Mit einem Fluggastaufkommen von um die 20 Millionen zählt dieser Flughafen zu den Großen dieser Welt und wird auch Sie morgen bei der Ankunft beeindrucken.

2. Tag: Die Millionenstadt Osaka

Nach dem recht langen Flug dürfen Sie sich auf eine quirlige japanische Großstadt freuen. Auch wenn Osaka vor Jahren als zweitteuerste Stadt der Erde bezeichnet wurde, so kann sich der Vegetarier hier auf besondere Gaumengenüsse freuen, denn Osaka wird als die Küche Japans bezeichnet.

Im Osaka Aquarium werden Sie Fische und andere Meeresbewohner in ihren nachgebauten Lebensräumen erleben. Ob Walhai oder Mantarochen, in 16 verschiedenen Meereswelten zeigen sich die Meeresbewohner und erlauben dem Betrachter tiefe Einblicke in die Unterwasserwelt.

Zu den interessantesten der 24 Stadtteile gehören die Stadtviertel Amerika-mura und Dotonbori. Lieben Sie das rege Einkaufstreiben, dann ist der Abstecher nach Amerika-mura ein besonderes Erlebnis. Hier sollte ein Stadtteil entstehen, der den American Dream widerspiegeln sollte.

Im Stadtviertel Dotonbori werden Sie von der Dotonboribashi Brücke bis zur Nipponbashi Brücke eine quirlige und lebendige Stadt erleben. In beiden Stadtteilen sollten Sie die Chance nutzen und sich in einem Restaurant ein vegetarisches Essen zu bestellen. Auberginen- oder Kichererbsen-Pürree können jetzt zu einem echt japanischen Geschmackserlebnis werden.

Die Tage in Osaka sind immer mit schönstem Nachtleben abgerundet, wobei Sie natürlich nicht auf Karaoke verzichten sollten. Doch auch die vielen Restaurants sind unterhaltsam, wenn Sie beim Izakayas über mehrere Stunden dem Essen und Trinken im japanischen Stil frönen. Auch in eine Bar können Sie jetzt gehen, wo Sie Musikstile wie Reggae, House, Trance oder Hip-Hop erwarten.

3. Tag: Osaka – alt und neu

Das Retroviertel Shinsekai, Osaka

Nach der Übernachtung in Osaka werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt zum schönen Unterhaltungsprogramm.

Ein besonderes Stadtviertel von Osaka ist Umeda, wo Sie eine Reihe der interessantesten Gebäude sehen werden. Allein 40 Wolkenkratzer stehen hier und das Umeda Skybuilding ist eines der imposantesten Bauten.

Aber natürlich steht auch das traditionsreiche Osaka auf dem Plan. Die Burg Osaka ist seit dem 16. Jahrhundert das Wahrzeichen der Stadt und mit Otemon, Tenshu und den anderen Besonderheiten der Burg entstand eine Sehenswürdigkeit mit vielen tollen Panoramen und Fotomotiven.

Wer will, dass seine Reise unter einem guten Stern steht, der sollte den Sumiyoshi-Taisha besuchen. Der berühmte Shinto-Schrein soll aber nicht nur Reisende, sondern auch Händler, Fischer und Seefahrer beschützen. Die Anlage besteht aus 4 Hauptschreinen, die jeweils aus 2 Gebäuden bestehen sowie aus einigen Nebenschreinen.

Nach einem Tag voller schöner Besichtigungen und interessanter Erkundungen in Osaka kann die Dogujasuji eine amüsante Abwechslung sein. Hier in der Einkaufspassage für die modernen kleinen Küchenhelfer werden Sie bestimmt das eine oder andere Küchenutensil und Gimmick entdecken, dass sich auf Foto oder vielleicht sogar in der heimischen Küche gut macht.

Den letzten Abend in Osaka genießen Sie mit einem Spaziergang durch den Stadtteil Shinsekai. Dieser Teil der Stadt ist auch als Retro Viertel bekannt und eins der älteren Stadtviertel von Osaka. Sind andere Stadtteile auch ganz neu und auf Hochglanz poliert, so werden Sie hier einen Bezirk des traditionsreichen Osaka finden. Besonders berühmt ist Shinsekai für Kushikatsu, in Backteig fritiertes Gemüse oder Fleisch auf Holzspießen.

4. Tag: Koya-san – heiliger Berg von Pilgern und Mönchen

Am nächsten Morgen verlassen Sie Osaka um Japan von seiner religiösen Seite zu erleben.

Tiefe Einblicke in den buddhistischen Glaubensaspekt der Japaner vermittelt die Fahrt zum Koya-san. Von Osaka aus reisen Sie mit dem Zug weiter ins Innere der Kii-Halbinseln, wobei der letzte Teil dieses Ausflugs mit der Seilbahn durch die faszinierende japanische Natur führt. Schon im Jahr 819 wurde die Region erschlossen und heute zieht es Menschen aus aller Welt auf die von Bergen umschlossene Hochebene, wo sich eine der wichtigsten Tempelanlagen des Buddhismus in Japan befindet.

In der kleinen Stadt Koya befinden sich 117 Tempel und wer sich religiösen Studien widmen will, der kann hier die traditionsreiche Universität besuchen. 600 Mönche haben auf der Hochebene ihr Glaubenszentrum gefunden und für den Liebhaber japanisch-religiöser Zeugnisse finden sich hier die unterschiedlichsten Sakralgebäude, die in vielen Jahrhunderten entstanden sind.

Am besten entdeckt man den Koya-san auf einer Wanderung. Vorbei an vielen Tempeln führen die Pilgerpfade, die schon seit vielen Jahrhunderten Menschen Einblicke in die Gläubigkeit dieses Volkes gibt.

Der Abend und die folgende Nacht werden Sie sicher noch lange in Erinnerung behalten, denn Sie werden in einen buddhistischen Tempel eingeladen und beim Genuss des shojin ryori, der landesüblichen Mönchsspeisung können Sie erfahren, dass vegetarische Ernährung einfach zum buddhistischen Glauben gehört, der das Töten von jeglichen Tieren ablehnt.

5. Tag: Von buddhistischer Stille zur berühmtesten Destille

vegetarische Tempel-Küche

Nachdem Sie die nächtliche Ruhe und Idylle in den japanischen Zimmern eines Tempels auf dem Koya-san genossen haben, wird auch noch einmal die morgendliche Gebetszeremonie zum besonderen Erlebnis. Hier werden Sie viel über die Tiefe des Glaubens japanischer Mönche lernen und dabei auch einen Blick auf die täglichen Rituale werfen können.

Nach der Andacht wird ein buddhistisches Frühstück eingenommen, wobei der Vegetarier die Vielfalt der fleischlosen Genüsse für die Mönche probieren kann.

Haben Sie das gemeinschaftliche Frühstück mit den Mönchen eingenommen, folgt noch ein Waldspaziergang vor der Rückkehr in die moderne Zivilisation. Im Morgennebel werden die Grabmäler der verstorbenen Bewohner des Koya-san betrachtet und auch eine Vielzahl schöner Skulpturen und Denkmäler sind hier anzuschauen.

Jetzt heißt es für Sie Abschied nehmen von diesem spirituellen Ort und es geht mit der Seilbahn in das Japan von heute zurück. Mit dem Zug geht es am Fuß des Berges nun weiter nach Kyoto, wo jedoch kurz vor der japanischen Großstadt noch einmal ein Halt gemacht wird. Hier werden Sie Japans älteste Whiskeybrennerei kennenlernen. Die Suntory Whiskey Brennerei Yamazaki bietet Einblicke in die traditionsreiche Brennerei beliebter Whiskeysorten.

Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in Kyoto und können von dort aus schon einmal die nähere Umgebung erkunden. Im Westen der Insel Honshu gelegen, wartet eine historisch bedeutsame Stadt auf Sie. Die 11 Stadtbezirke der alten Kaiserstadt bieten dem Wagemutigen auch abends nach dem Tagesprogramm noch viele faszinierende Ecken.

6. Tag: Höfische Kultur in Kyoto

Aoi Matsuri Festumzug, Kyoto

Geht die Sonne in Kyoto auf, dann wartet auf Sie ein Tag voll schönster Sehenswürdigkeiten, die für einen unterhaltsamen Besuch ideal sind.

Und dabei beschert Ihnen der 15. Mai ein ganz besonderes Erlebnis. Heute erleben Sie das alljährliche Aoi-Matsuri, eines der ältesten Schreinfeste Kyotos. Hier erleben Sie, wie die Vergangenheit in Form der Heian-Zeit in Kyoto wieder aufersteht, wenn die Parade aus hunderten Stadtbewohnern in historischer Kleidung durch die Straßen zieht, zeigt sich wie prachtvoll die höfische Kultur der Heian-Zeit war.

Eine architektonische Schönheit vergangener Tage ist der Goldene Pavillon, auch als Kinkakuji bekannt. Der Pavillon vereint drei verschiedene Baustile auf drei Etagen und wird durch den Überzug mit Blattgold zu einer wahrhaftigen Augenweide. Der Kinkakuji hat seinen Ursprung im Jahr 1397 und ist vor allem über den malerischen Spiegelsee betrachtet ein Motiv das seinesgleichen sucht.

Ihr nächstes Ziel ist der „Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen“, der schon seit dem Jahr 1450 Bestandteil der Stadt Kyoto ist. Der Ryoanji genannte Tempel bietet aber nicht nur ein historisches Gebäude, dass ein wunderbares Motiv auf jedem Urlaubsfoto ist. Hier werden Sie sich auf einen faszinierenden Zen-Garten freuen, der eine ganz andere Art der Gartengestaltung präsentiert. Anstatt der Anpflanzung von Blumen und Ziergewächsen werden Sie im berühmten Trocken-Steingarten die beruhigende Wirkung des Zen-Gartens als meditative Wirkfläche kennenlernen.

Für einen genussvollen Abend in Kyoto sollten Sie unbedingt einmal kyo-yasai, das Kyoto-Gemüse ausprobieren, denn dieses zählt zu den besten Gemüsen Japans. Wer es turbulenter mag, kann seine abendlichen Stunden in einer Bar verbringen, die es hier in ausreichender Anzahl gibt.

7. Tag: Hiroshima – Ausflug in die Vergangenheit

Torii der Insel Miyajima

Auch wer sich noch nicht mit der Geschichte Japans beschäftigt hat, dem wird der Name Hiroshima als Inbegriff für eines der bedrückendsten Ereignisse der Weltgeschichte ein Begriff sein. Bei einem Tagesausflug nach Hiroshima besuchen Sie das Friedensmuseum und den Atombombendom im liebevoll gepflegten Friedenspark.

Es ist ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit, der auch immer zu einem schönen Spaziergang einlädt. Die Friedensglocke als Zeichen der Versöhnung und der Friedensturm, sowie die Gebetsstatue des Parks zeigen, dass aus Ruinen Frieden und Freundschaft entstehen kann.

Mit der Fähre fahren Sie auf die in der Bucht von Hiroshima gelegene Insel Miyajima. Inmitten der heiligen Insel thront der Berg Misen, dessen Hänge ein großartiges Panorama zu den zahlreichen Tempeln und dem „schwebenden“ Schreintor – dem vermutlich berühmtesten Motiv Japans - bilden. Den Kenner japanischer Geschichte zieht es auf der Insel zum Itsukushima Schrein und auch der Senjo-kaku ist bei Hobbyfotografen sehr beliebt.

8. Tag: Die Sturmberge – Arashiyama

Japanmakak in Arashiyama, Kyoto.

Der westliche Kyotoer Bezirk Arashiyama hat sich nicht nur unter den ansässigen einen Namen als beliebter Erholungsort gemacht, sodass man hier gerne vor allem im brütenden Hochsommer der Hitze der Stadt entflieht. Doch auch zu anderen Jahreszeiten ist ein Ausflug nach Arashiyama ein lohnendes Ereignis. Schon die Installation „Kimono Forest“ am Endhaltepunkt der Straßenbahn inmitten der Altstadt und zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten werden Sie erfreuen.

Auch wenn Sie schon so einige Zen-Tempel in Japan besucht haben, so wird Sie der Tenryu-ji Tempel, der in Kyoto zu den 5 großen Tempeln dieser Art gehört und vor allem durch seinen wunderschönen Zen-Garten auffällt, in jedem Fall beeindrucken. Wer aber erst einmal die meterhohen Bambushaine von Arashiyama durchschritten hat, der sollte seine Kamera nicht vergessen, denn hier entstehen einmalige Naturbilder. Doch nicht nur als gräsernes Unkraut hat der Bambus hier seinen Platz als Sehenswürdigkeit gefunden, die Menschen der Region setzen auf die Schönheit und Qualität des Holzes von Bambus in der Holzverarbeitung.

Ein Bummel durch die Altstadt führt in ein Stück traditionsreiches Japan und zeigt, dass man auch in der modernen schnelllebigen Zeit durchaus noch Zeit für Muße findet.

Auf der Spitze des Iwatayama Berges, wo Sie ein Affenschutzgebiet besuchen, lassen sich die quirligen Vertreter der Tierwelt ganz aus der Nähe betrachten.

Ein besonderes Event in Arashiyama ist das alljährliche Mifune Matsuri entlang des Oi-Flusses. Hier werden Sie ein außergewöhnliches Bootsfest besuchen, dass Ihnen garantiert noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach einem ereignisreichen Tag in Arashiyama ist der Tag aber noch nicht vorbei, denn bei einem Besuch des Kyoto Towers genießen Sie den einzigartigen Ausblick auf die nächtliche Großstadt.

9. Tag: Teestadt Uji

Ist über Kyoto die Sonne aufgegangen, dann sollte sich der Teefreund heute auf ganz besondere Geschmackserlebnisse freuen, denn es geht es in die Stadt Uji, unweit von Kyoto.

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wurde schon im Jahr 998 erbaut. Der Byodoin Tempel stammt aus der höfischen Heian-Zeit und ist als buddhistischer Tempel noch heute bei den Japanern beliebt. Die Tempelanlage mit angeschlossenem Museum hat zahlreiche Gebäude zu bieten, wobei vor allem die elegante Phönixhalle alle Blicke auf sich zieht.

Baumkuchen mit Grüntee-Geschmack

Danach folgt ein Teeworkshop, wo Sie erster Hand erfahren und ausprobieren können, wie der Fachmann aus frischem Tee beliebte Grünteesorten, wie den Matcha oder Sencha herstellt.

Mit Sicherheit ein Highlight des Tages ist die traditionelle Teezeremonie, die Sie im Taihoan Teehaus miterleben. So lernt man den Genuss großer Teesorten nach der vorgeschriebenen historischen japanischen Zeremonie der Teezubereitung kennen, die ganz neue Geschmackserlebnisse bereitet.

Auf der Rückfahrt nach Kyoto machen Sie Halt in Fushimi, denn dort steht der weltberühmte Fushimi Inari Schrein, der Ihnen – wenn auch nicht vom Namen her – beim Anblick mit Sicherheit bekannt vorkommen wird. Wenn Sie möchten können Sie den Nachmittag für einen längeren Spaziergang durch mehrere tausend rote Schreintore hindurch auf den Inari-Berg hinauf nutzen.

10. Tag: Gion und Nachtigallenburg Nijo

Ganz im japanischen Stil erstrahlt die Nijo Burg in Kyoto. Schon seit 1601 war die prunkvolle Burganlage Residenz für die Shogune, wenn sie sich in Kyoto aufhielten.

Nijo-Burg in Kyoto

Liebhaber sakraler Bauten sollten den Besuch des Chion-In Tempels im östlichen Kyoto nicht verpassen. Eine Besonderheit ist die Glocke des Tempels, denn bei einem Gewicht von 74 Tonnen bedarf es immerhin 17 Mönche, um mit ihr beim japanischen Neujahrsfest das neue Jahr einzuläuten.

Als Atempause eignet sich der Maruyama Park angrenzend an den Tempel. Ein Spaziergang durch die grüne Lunge der Stadt endet mit dem Besuch im Yasaka Schrein, dem wichtigsten Schrein des traditionsreichen Gion-Viertels.

Ein weiterer bedeutender Tempel der Stadt ist der Tempel des klaren Wassers, auch als Kiyomizu-dera bezeichnet. Von seiner Terrasse können Sie den wunderbaren Blick über die Stadt genießen, bevor Sie sich noch einmal in die verwinkelten Gassen Gions stürzen.

Und was gehört mehr für jeden Europäer zur japanischen Tradition als die Geisha. Der Besuch in Gion, dass als Geisha Viertel bekannt ist, wird Ihnen interessante Einblicke in diese Tradition bringen. Hofmusik, Geisha-Tanz und klassische Theaterformen werden Ihnen hier präsentiert.

11. Tag: Das süße Leben in Omi-Hachiman und Hikone

Wem auf einer Japanreise zum Frühstück sein tägliches Brötchen mit Honig oder Marmelade fehlt, der wird an diesem Tag voll entschädigt.

Es wird japanisch süß, denn die Fahrt führt nach Omi-Hachiman. Hier wartet die Konditorei Taneya mit ihrem bekannten Baumkuchen und beliebten japanischen Süßigkeiten, die den Gaumen erfreuen.

Weiter geht es nach Hikone, wo Sie sich auf der Yumekyobashi Castle Road in die feudale Edo-Zeit zurück versetzt fühlen werden. Kleine Boutiquen und schöne Restaurants japanischer und internationaler Küche säumen den historisch restaurierten Straßenzug. Nutzen Sie die Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel oder entdecken Sie Ihre neue Lieblingsspeise.

Nach dieser kurzweiligen Mittagspause geht es weiter zur interessanten Burg Hikone, die als architektonische Schönheit immer einen Besuch wert ist. Bereits im Jahr 1603 entstanden, spiegelt sie heute die bewegte Vergangenheit des Landes mit verschiedenen Baustilen wieder. Ein Besuch der am größten See Japans gelegenen Museumsburg ist unterhaltsam und lehrreich und genauso lädt der Genkyuen Garten zum Verweilen und Betrachten ein.

Am Nachmittag setzen Sie die Fahrt nach Tokyo fort.

12. Tag: Feudales Tokyo

Die lebendige Millionenstadt Tokyo erwartet Sie heute. Bei einem Rundgang durch das Stadtviertel Asakusa entdecken Sie das berühmte Donnertor und schlendern über die von winzigen Läden gesäumte Einkaufsstraße Nakamise zum Sensoji-Tempel. Versuchen Sie Ihr Glück doch einmal bei einem japanischen Orakel und finden Sie heraus was die Zukunft Ihnen bringt.

vegetarisches Sushi

Auf einer Bootsfahrten auf dem Sumida-gawa lernen Sie die Weltstadt Tokyo mal von einer ganz andere Seite kennen. Die Fahrt führt dem Flusslauf entlang zum Hamarikyu Garten, dem Erholungs- und Jagdgarten der Shogune. Alte Teehäuser, Teiche und eine japanische Gartenkultur – dieser Park ist für einen ausgiebigen Spaziergang ideal.

Am späten Nachmittag besuchen Sie den Stadtteil Ginza, der sich als glamouröses Viertel einen Namen gemacht hat. Exquisite und elegante Kaufhäuser und Kunstgalerien buhlen hier um die Gunst ihrer Kunden. Inmitten der stilvollen Schaufensterdekorationen und Leuchtreklamen und zahlreichen Restaurants finden Sie mit dem bedeutsamsten Kabuki-Schauspielhaus der Stadt ein Stück ehrwürdiger Geschichte. Der ideale Abschluss für einen interessanten Tag in der japanischen Landeshauptstadt Tokyo.

Wenn Sie möchten erkunden Sie am Abend noch Shibuya. Das geschäftige Geschäfts- und Vergnügungsviertel bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen spannenden oder entspannten Abend, wenn Sie in einem netten Restaurant oder einer gemütlichen Bar das rege Treiben dieses Stadtviertels zu beobachten.

13. Tag: Tokyos heiliger Berg Takao-san

aufgereihte Statuen auf dem Takao-san

Am 13. Tag wird eine Reise zum Berg Takao-san in der Nähe von Tokyo unternommen. Dieser Berg ist für viele Japaner ein beliebtes Pilgerziel, denn auf dem Berg befindet sich das Kloster Yakuoinyukiji, welches zur buddhistischen Schingon Schule gehört. Laut den Lehren dieser Religion gehört der Takao-san zu den drei heiligen Bergen im Kantogebiet. Ein Stück des Weges kann man ganz leicht mit einer Seilbahn oder einem Lift zurücklegen, oder entlang Wanderwegen verschiedener Länge auf Schusters Rappen hinaufsteigen. Bei klarem Wetter haben Sie vom Gipfel dieses Berges einen traumhaften Ausblick über die gewaltigen Ausmaße von Tokyo und Yokohama.

Verbringen Sie den Nachmittag in Tokyo ganz wie Sie es wollen, zum Beispiel mit einem Besuch im Ueno Park, dem ältesten Stadtpark der Stadt mit zahlreichen Museen und einem Zoo. Lassen Sie den Abend beispielsweise mit einer Vorstellung im Neuen National Theater oder einem Kabuki-Spielhaus ausklingen.

14. Tag: Tokyos Trendviertel

Der Tag beginnt mit dem Besuch in einem der bekanntesten Gebiete von Tokyo, Shibuya. Dieses Viertel ist durch seine vielen Einkaufsmöglichkeiten gerade bei jungen Menschen sehr beliebt, doch auch, wer Straßenmusik mag, wird bei einem Besuch in Shibuya voll auf seine Kosten kommen.

Im angrenzenden Harajuku schlendern Sie über die auch architektonisch sehr interessante Nobeleinkaufsstraße Omotesando.

Über diese Straße gelangen Sie zum Yoyogi Park und dem inmitten eines Waldes gelegenen Meiji Schrein. Dieser Schrein wurde zu Ehren der Seelen des Meiji-Tenno und seiner Frau Shoken errichtet, welche bis zum Tod des Meiji-Tenno 1912 das japanische Kaiserpaar waren. Das Wald- und Parkgelände wird von vielen Japanern als Erholungsgebiet genutzt, es finden aber auch viele Veranstaltungen mit Gesang, Tanz und weiteren Aufführungen statt.

Hochhäuser von Shinjuku

Das Harajuku auch als hippes und trendiges Jugendviertel bekannt ist, erleben Sie hautnah in der parallel zur Omotesando verlaufenden Takeshita-Straße. Harajuku ist bei Jugendlichen sehr beliebt, da sich hier Lolitas und an einigen Wochenenden auch viele Cosplayer treffen, um sich in ihren aufwendigen Kostümen zu präsentieren. Dazu ist Harajuku ein wichtiges Zentrum für Mode, wobei Sie in den vielen kleinen Boutiquen dieses Viertels teils auch sehr ausgefallene Mode finden können.

Abgerundet wird das Programm mit einem Besuch des Tokyo Metropolitan Governement Building, dem Rathaus von Tokyo im Geschäftsviertel Shinjuku. Von der Aussichtsplattform des Gebäudes haben Sie einen tollen Panoramablick über die Skyline der Stadt.

Der letzte Nachmittag in Tokyo gibt Ihnen noch einmal Zeit für eigene Erkundungen. Am Nachmittag bietet sich zum Beispiel ein Ausflug in das Elektronik- und Animeviertel Akihabara oder die künstlich angelegte Insel Odaiba, mit Strand, Museen und einem Onsen-Vergnügungspark im Stil der Edo-Zeit, an. Bevor Sie am Abend ein letztes Mal ins Hotel zurückkehren, sollten Sie in jedem Fall einmal ein typisch japanisches Sushi-Restaurant besuchen und dort die vegetarischen Varianten dieser Spezialität probieren oder die Nacht in einer Karaoke-Bar zum Tage machen.

15. Tag: Auf Wiedersehen Japan!

Am Morgen brechen Sie auf zum Flughafen und heben ab in Richtung Heimat. Auf dem Tagesrückflug nach Deutschland haben Sie Gelegenheit, in den schönsten Erinnerungen Ihrer Reise zu schwelgen und sich durch das umfangreiche Medienprogramm zu wühlen und vielleicht noch das ein oder andere japanische Programm zu genießen, bevor Sie am Nachmittag in Frankfurt landen.