BCT-Touristik

Japan Studienreisen

Kreuzfahrt & Rundreise Japan – 18 Tage

Reise Programm

1. Tag: Aufbruch gen Sonne

Ihr Flug bringt Sie von Deutschland nach Japan, wo Sie am nächsten Tag mit einer Zeitverschiebung von sieben Stunden landen.

2. Tag: Yokoso in Japan

Unser Kreuzfahrtschiff verlässt Japan vom Hafen in Yokohama.Nach Ihrer Ankunft in Japan werden Sie in Ihr Hotel begleitet. Nachmittags führt Sie Ihr Reiseleiter zum Fushimi-Inari-Schrein am Stadtrand von Kyoto, der bereits seit dem Jahr 794 besteht. Er wurde auf dem 233 Meter hohen Berg Mount-Inari erbaut und ist dem Erntegott Inari gewidmet, dessen Bote der Fuchs ist. Aus diesem Grund finden sich im Schrein unzählige Fuchsstatuen. Ernte steht im Shintoismus gleichbedeutend mit Reichtum, weshalb der Schrein besonders beliebt bei Besuchern ist, die für ihren geschäftlichen Erfolg beten möchten. Große Unternehmen spenden außerdem seit Jahrzehnten größere Geldmengen, für die Sie eines der tausenden roten Tore erhalten, die die Wege den Berg hinauf säumen und für deren Anblick der Schrein weltweite Berühmtheit erlangt hat.

3. Tag: Kyoto – kulturelles Zentrum Japans

Kyoto, das Zentrum der japanischen Kultur und knapp 1.000 Jahre lang der Sitz des japanischen Kaisers, lädt Sie heute auf einen Besuch einiger seiner schönsten Bauten ein. Zunächst führt Sie Ihr Weg zum Palast der Nijo-Burg. Hier residierte einst der Shogun, wenn er zum Besuch des Kaisers nach Kyoto gekommen war. Die reich bemalten Wände, filigranen Schnitzarbeiten und der kunstvoll angelegte Garten machen die Nijo-Burg zu einem der schönsten Überbleibsel aus der Edo-Zeit, die Anfang des 17. Jahrhunderts begann.

Goldener Pavillon im See

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kyotos ist der Goldene Pavillon Kinkakuji. Er wurde als Rückzugsort für den Shogun Ashikaga Yoshimitsu im 15. Jahrhundert errichtet und nach dessen Tod in den Zentempel Rokuonji umgewandelt. Zwei seiner drei Stockwerke sind vollständig mit Blattgold bedeckt, woraus sich der Name Kinkakuji, Goldener Pavillon, ableitet. Sein prachtvoller Anblick hat schon so manchen Besucher fasziniert und ist Stoff vieler künstlerischer Werke.

Der Jubiläumsschrein des Kaiserreiches

Der Schrein Heian-jingu ist einer der neueren Schreine – erbaut 1895 – der historischen Stadt Kyoto, doch dafür ist seine Bedeutung umso wichtiger. Er wurde zum 1.100sten Jahrestag der Stadtgründung errichtet. Der Schrein ist eine teilweise Nachbildung des Kaiserpalastes und ist Kaiser Kanmu gewidmet, der Kyoto damals zur Hauptstadt machte. Den Schrein umgibt ein großzügig angelegter und besonders schöner japanischer Garten, in dessen Teich sich Koi-Karpfen und Schildkröten tummeln.

4. Tag: Kyoto – Stadt der Philosophen und Künstler

Auf unserer Kreuzfahrt legen wir in Kanazawa an und beuchen den Kenrokuen Garten, einer der schönsten japanischen Gärten Japans.Ebenso wie der Kinkakuji war der Ginkakuji einmal der Alterswohnsitz eines Shoguns, in diesem Fall Ashikaga Yoshimasas, und wurde nach dessen Tod in einen Zentempel umgewandelt. Der Tempelkomplex besteht aus dem Silbernen Pavillon und einigen anderen Tempelgebäuden, einem Wandelgarten sowie einem besonders schönen Stein- und Moosgarten. Der Ginkakuji war im 15. Jahrhundert das Zentrum der schönen Künste: Teezeremonie, Ikebana, Noh-Theater, Dichtung, Gartenkunst und Architektur wurden hier entwickelt, verfeinert und reglementiert. Trotz seines Namens war der Silberne Pavillon jedoch nie mit Silber bedeckt, sondern hat eine dunkle Holzfassade, die früher mit schwarzem Lack überzogen war; man vermutet, dass der Name als Kontrast zum Goldenen Pavillon gewählt wurde.

Kirschblüte und Zengärten

Der Philosophenweg ist ein wunderschöner Steinweg am nordöstlichen Rand Kyotos, der vom Gingakuji bis in die Nähe des Nanzenji Tempels an einem kleinen Kanal entlangläuft. Seinen Namen erhielt er von Nishida Kitaro, einem berühmten Philosophen, der auf seinem täglichen Weg zur Kyoto Universität hier meditiert haben soll. Im Frühjahr wird der Weg zu einem beliebten Hanami Spot, wenn seine hunderten Kirschbäume in Blüte stehen. Der Nanzenji Tempel ist einer der bedeutensten Zentempel Kyotos, dessen geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück geht. Besonders berühmt ist er für seinen Steinbarten und die Schiebetürmalereien.

Gion – Heimat der Geishas

Gion ist Kyotos berühmtestes Geisha Viertel, welches besonders bekannt für seine traditionellen Machiya Holzhäusern ist. Viele der ehemaligen Teehäuser, in denen früher die Geishas ihre Künste darbrachten, dienen heute als Restaurants, die Kyotos Haute Cuisine servieren. Aber auch heute noch üben Geishas ihre Künste in den kleinen Teehäusern in den vielen Seitengassen Gions aus. Vielleicht erhaschen Sie ja einen Blick auf eine vorbeilaufende Maiko oder Geiko bei unserem Spazierang duch die alten Gassen Gions.

5. Tag: Tradition und Moderne

In der Präfektur Kyoto am japanischen Meer erwartet uns die Landbrücke Amanohashidate auf unserer Kreuzfahrt, eine der schönsten Landschaftsansichten Japans.Osaka ist Japans zweitgrößte Metropolregion und im Vergleich zum traditionellen Kyoto eine modern geprägte Großstadt mit einem Riesenrad auf einem Kaufhaus und anderen ausgeflippten Orten.

Umeda Skybuilding

Ein außergewöhnliches architektonisches Meisterwerk der Stadt Osaka ist das Umeda-Skybuilding. Entworfen wurde der abstrakte Bau vom Architekten Hiroshi Hara. Der Wolkenkratzer verfügt über 40 Etagen und ist mehr als 170 m hoch. Von der Spitze lässt sich die atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt erleben und bei schönem Wetter kann der Blick sogar bis zur Awaji-Insel streifen. Die Aussichtsplattform erstreckt sich über zwei Stockwerke; die oberste Etage ist eine Dachterrasse, die besonders bei gutem Wetter ein wahres Erlebnis ist und vollkommen ungehinderten Blick auf die Stadt gewährt.

Der "weiße Reiher"

Die Himeji Burg liegt in der gleichnamigen Stadt Himeji und gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Japan. Sie ist schon allein durch ihre auffällige Bauweise weltberühmt. Die Burg erstrahlt gänzlich in Weiß – einer ungewöhnlichen Farbwahl für eine japanische Burg, die für gewöhnlich den Kontrast dunklerer Töne zu den weißen Wänden bevorzugen. Ihre Farbe und Form haben ihr den Beinamen „Weißer Reiher“ beschert. Sie ist eine der wenigen noch im Original erhalten Burgen Japans und wurde in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

6. Tag: Uji - Heimat des grünen Tees

Uji ist eine kleine Stadt zwischen Kyoto und Nara, welche besonders für ihren köstlichen grünen Tee bekannt ist. Dort besichtigen Sie die im Jahre 1053 gebaute Byodo-in-Tempelanlage mit der berühmten Phoenix-Halle, die die Rückseite der 10-Yen-Münze ziert und den auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses gelegenen Ujigami-jinja-Schrein, einen der ältesten Shinto-Schrein Japans. Uji ist obendrein bekannt als Schauplatz des Klassikers schlechthin der japanischen Literatur „Die Geschichte vom Prinzen Genji“.

Bevor wir zurück nach Kyoto fahren, besichtigen wir Japans älteste noch bestehenden Holzgebäude des Horyuji Tempels, welche zur Zeit der Einführung des Buddhismus in Japan durch den Prinzenregenten Shotoku Taiahi erbaut wurden.

7. Tag: Erholung in der Natur

Arashiyama ist einer der beliebtesten Distrikte Kyotos, schon seit der Heian-Zeit kamen die Adeligen hierher um die Natur zu genießen. Die Togetsukyo-Brücke ist das bekannteste Wahnzeichen, welches im Frühling besonders malerisch von den Kirschblüten unterstrichen wird. In der Nähe befinden sich viele kleine Geschäfte, Restaurants und andere Attraktionen wie der Tenryuji Tempel und sein Bambuswald.

Wandeln im Garten des Drachentempels

Der Name Tenryuji bedeutet Tempel des himmlischen Drachen. Die Tempelanlage wurde 1339 errichtet. Der Spiegelteich ist von einer Felslandschaft mit Ahornbäumen umgeben, die im Herbst ihre volle Farbenpracht entfalten. Weitere Farbakzente setzen die im Frühjahr blühenden Kirschbäume und die verwachsenen Stämme der roten japanischen Kiefern. Bevor wir mit dem Shinkansen nach Yokohama weiterfahren, machen wir einen Spaziergang duch den Bambushain und zum Affenpark auf dem Iwateyamaberg.

8. Tag: Tokyo – Die Megametropole

Auf Ihrem Tagesausflug nach Tokyo sehen Sie die besten Highlihts, die diese Millionenstadt zu bieten hat. Wir spazieren durch das traditionelle Viertel Asakusa und fahren auf dem Sumida Fluss zum Hamarikyu Garten. Im Anschluss erkunden wir Tokyos In-Viertel Shibuya und spazieren durch die große Parkanlage des Meiji Schreins. Ausklingen lassen wir den Tag mit einer grandiosen Aussicht über das Häusermeer der Stadt.

Sensoji Tempel & Asakusa

Der im Jahre 645 gegründete buddhistische Sensoji Tempel befindet sich im Asakusa-Viertel in Tokyo. Den Eingang zum Tempel bildet das Donnertor, welches vom Windgott und Donnergott bewacht wird. In diesem Tor hängt eine knapp 4 Meter große Riesenlaterne, die den Schriftzug „Donnertor“ trägt und somit Namensgeber für das Tor ist. Die sich anschließende berühmte Nakamise-Straße, eine Einkaufs- und Souvenir-Passage, gibt es seit dem frühen 18. Jahrhundert.

Hamarikyu Garten

Der Hamarikyu Garten wird entweder vom Land aus über verschiedene Brücken oder vom Wasser aus betreten, denn er befindet sich auf einer kleinen Insel in der Bucht von Tokyo. Einst war er im Besitz der Tokugawa Familie und wurde als Jagdgebiet genutzt. Den Besucher erwarten im Inneren des Hamarikyu Gartens viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die verwinkelte Otsutai Brücke, die verschiedenen Teehäuser und die riesige 300 Jahre alte Kiefer. Ihre Äste sind so schwer, dass sie bereits abgestützt werden müssen. Der Shioiri See wird mit Meerwasser gespeist und bildet das Zentrum des Gartens.

In-Viertel Shibuya

Zu den angesagtesten Gegenden Tokyos gehört das nordwestlich gelegene Shibuya-Viertel. Beliebt für seine vielfältigen Shopping-Möglichkeiten und seine große Auswahl an Restaurants, hat das Viertel auch internationale Bekanntheit erlangt. Hier befindet sich die berühmte Shibuya-Kreuzung, auf der hunderte bis tausende Menschen auf einmal in alle Himmelsrichtungen die Straße überqueren können.

Meiji Schrein, wo der Kaiser ruht

Der im Jahre 1920 erbaute Meiji Schrein ist ein Heiligtum und das Grabmal des Kaisers Meiji und dessen Frau Shoken. Tokyos wohl beliebtester Schrein zieht jedes Jahr am Neujahrstag die größte Anzahl an Gläubigen in ganz Japan an. Obwohl der Schrein mitten in Tokyo liegt, ist er von vie

Panoramablick von Tokyos Hochhäusern

Das Metropolitan Government Building, auch als Shinjuku Rathaus bekannt, ist ein Highlight in Tokyo. Besucher erwartet ein 360 Grad Rundumblick über Tokyo; an klaren Tagen kann man sogar den Fuji-san in der Ferne entdecken. 202 m hoch liegen die Aussichtsplattformen der Nord- und Südtürme des Gebäudes, das sich im 33. Stock wie eine gotische Kathedrale gabelt.

09. Tag: Hafenmetropole Yokohama – das Tor Japans

Bevor Sie auf Ihr Kreuzfahrtschiff einschiffen, erkunden Sie Japans größte Hafenstadt Yokohama. Der Vormittag beginnt mit einem Spaziergang durch den berühmten Landschaftsgarten Sankeien. Anschließend besuchen Sie Yokohamas China Town.

Sankeien Garten

Von einem wohlhabenden Seidenfabrikanten Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt, ist der Sankeien Garten heute vielmehr ein ganzer Park. Besonders sind die vielen Gebäude unterschiedlicher Stil- und Architekturrichtungen, die aus ganz Japan und aus mehreren Epochen stammend hierher versetzt wurden und sich gekonnt in die sanfte Natur des Gartens eingliedern. Zu den Gebäuden zählen Teehäuser, Residenzen von Adligen und Wohlhabenden, Tempel, eine Pagode und sogar ein Haus aus Shirakawago im typischen Gasho-Stil mit einen schweren, strohgedeckten Dach, das dem starken Schneefall der Region trotzt. Ein Spaziergang durch diesen Garten bringt Ruhe und Erholung mit sich.

Hafenstadt Yokohama

Yokohama ist nach Tokyo die zweitgrößte Stadt Japans und ein wichtiges Handelszentrum mit einem bedeutenden Hafen. Beide Städte liegen dicht beieinander, sodass Besucher oft gar nicht merken, dass sie von einer Stadt in die andere wechseln. Das Herz der Stadt ist der Hafen Minato Mirai mit seinem 273 m hohen Landmark Tower, dem Hochhaus-Trio, dessen Dächer wie absteigende Wellen geformt sind und dem Cosmo World Freizeitpark, dessen Riesenrad abends in allen Regenborgenfarben erleuchtet wird.

Chinatown Yokohama

Das Chinatown-Viertel von Yokohama ist das größte Japans. Als einer der wichtigsten Häfen Japans hat Yokohama im Laufe der Geschichte großen Zufluss an chinesischen Einwanderern erlebt, die sich in Chinatown ein Abbild ihrer Heimat erbaut haben. Neben vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Tempeln können die Besucher hier auch typische chinesische Speisen probieren. Mit über 250 chinesischen Geschäften und Restaurants erwartet die Besucher ein buntes Durcheinander, Neonreklame und typisch rote Laternen.

Einschiffung

Nach unserem Stopp in Chinatown geht’s zur Anlegestelle auf die Diamond Princess. Das nahegelegene Fährterminal „Osanbashi“, zu Deutsch Wahlrücken, ist eine kleine Sehenswürdigkeit an sich. Der 400 Meter lange Pier verfügt über Gehwege und Grünflächen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind und einen tollen Blick auf die Bucht von Yokohama bietet.

10. Tag: Auf See gen Westen

Vorbei an der japanischen Ostküste fahren Sie an der Hauptinsel Honshu entlang. Weiter geht’s vorbei an den Inseln Shikoku und Kyushu, bis Sie durch das japanische Meer Richtung Korea Kurs nehmen.

11. Tag: Korea

Schnuppern Sie doch mal in eine andere Kultur hinein. Südkorea liegt nur wenige hundert Kilometer von Japan entfernt und war lange Zeit der Weg, über den der Buddhismus, die Schrift und vieles Mehr nach Japan gelangte. Wir legen an der Hafenstadt Busan an.

Jagalchi Fischmarkt und Aussichtsplattform

In Busan befindet sich mit dem Jagalchi-Fischmarkt das größte Paradies für Meeresfrüchte, das Südkorea zu bieten hat. Neben den zahlreichen Fischsorten und Meeresfrüchten, welche frisch angeboten werden, kann man dort ebenfalls verschiedene lokale Spezialitäten wie z.B getrocknete Anchovis kaufen. Durch die Vielzahl an Ständen und die höchstmotivierten Marktfrauen, welche auch gerne Kostproben anbieten, ist der Markt stets belebt und erweckt bei den Besuchern ein freudiges Einkaufserlebnis.
Im Anschluss werden Sie die Aussichtsplattform des LOTTE Kaufhauses besuchen, bei der Sie einen wunderschönen Ausblick auf die koreanische Hafenstadt Busan genießen können.

BIFF-Plaza und Nampo-dong

Auf der BIFF-Plaza sind die Handabdrücke der Gewinner des Internationalen Filmfestivals in Busan (BIFF) verewigt. Dieses Festival gilt als Highlight der koreanischen Filmindustrie und ist, ähnlich wie in Hollywood, mit Handabdrücken der erfolgreichsten koreanischen Schauspieler und Regisseure ausgestattet. Das regionale Filmzentrum ist für die Bewohner von Busan ein wesentlicher Bestandteil der Stadt, auf den sie besonders stolz sind.

Gukje Markt

Im Vergleich zum Indoor-Fischmarkt geht es nun weiter zu einem ebenfalls sehr beliebten Markt in Busan, dem Gukje-Markt. Nach dem Erscheinen im koreanischen Film „Ode to My Father“ wurde der Markt noch berühmter als er es bereits ist. Der Markt kennzeichnet sich durch seine engen Gassen und zudem bietet er eine Variation an Geschäften für diverse Artikel, sodass für jedermann etwas zu finden ist.

12. Tag: Sakai-minato

Nachts fährt die Diamond princess zurück Richtung Japan. Unser erster Stopp an der japanischen Westküste ist die kleine Stadt Sakai-Minato. Der Landausflug führt uns in die Präfekturhauptstadt Matsue, welche für ihre original erhaltene Burg berühmt ist. Weiter geht’s entlang am Shinji See zum Izumo Taisha Schrein.

Izumo Taisha, wo sich die Götter versammeln

Dieser Schrein, einer der ältesten und bedeutendsten des Landes, spielt im japanischen Alltagsleben eine wichtige Rolle. Hier suchen Paare durch Gebete das dauerhafte Glück, und Unverheiratete erhoffen sich durch eine Spende einen Partner fürs Leben.
Der Überlieferung zufolge ist der Schrein am Fuße des Berges Izumo jener mystische Ort, wo sich alle Shinto-Gottheiten einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Treffen versammeln. Er gilt als der älteste Schrein Japans und wurde bereits im 8. Jahrhundert in den ersten Aufzeichnungen der japanischen Geschichte erwähnt. Seine Gebetshalle ist in ganz Japan für das riesige Strohseil bekannt, das über deren Eingang hängt und den Übergang von der sterblichen in die göttliche Welt kennzeichnet. Ebenso berühmt ist seine Haupthalle, die mit 24 Metern das höchste Schreingebäude Japans und im sehr alten, rein-japanischen Taisha zukuri Baustil erbaut ist, den nur wenige andere Schreine des Landes teilen.

Burg Matsue

In der Präfektur Shimane thront die Burg Matsue, eine von nur noch einem Duzend original erhaltenen Burgen Japans. Sie stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wird durch den Fluss Ohashi und den Shinji-See geschützt. Wegen der dunklen Farbe ihrer Außenwände wird sie auch oft als die „Schwarze Burg“ bezeichnet.
Heute ist das Gelände der gut erhaltenen Burg ein Teil der Parkanlagen der Stadt Matsue. Der mehrstöckige Wachturm diente einst der Verteidigung und dem Abwurf von Steinen.

13. Tag: Amanohashidate

Unser heutiger Tagesausflug führt uns zu einem von Japans drei schönsten Landschaftsansichten; Amanohashidate.

Dieser 3.600 Meter lange Strand in der Bucht von Miyazu hat seit Generationen Künstler und Literaten inspiriert. Die sogenannte "Himmelsbrücke" ist eine schmale, natürliche Sandbank, die an manchen Stellen kaum breiter ist als zwanzig Meter. Der Legende zufolge ist Amanohashidate einst aus dem Himmel gefallen, um den Göttern den Aufstieg auf die Erde und zurück in den Himmel zu ermöglichen. Der schmale "Steg" zwischen den Ufern wurde mit 8.000 Pinien bepflanzt.

14. Tag: Kanazawa

In Kanazawa erwartet Sie eine weitere Superlative; der Kenrokuen Garten, welcher zu den drei schönsten Gärten Japans zählt. Er vereint 6 Merkmale, die laut chinesischem Vorbild einen perfekten Garten ausmachen sollen: Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Althergebrachtes, fließendes Wasser und weiten Blick. Er vereint gekonnt immergrüne Nadelbäume und saisonale Laubbäume, Teehäuser, Brücken und gewundene Pfade zu einem Meisterwerk der japanischen Gartenbaukunst

Moderne Ästhetik & alte Samurai Häuser

Neben der Gartenanlage befindet sich das 21st Century Museum für moderne Kunst, an dessen Außenbereich wir weiter in Richtung Nagamachi entlang laufen. Dabei handelt es sich um ein Samurai Viertel, in dem noch alte Häuser von Samurai und Lehnsherren der Provinz Kaga in ihrem alten Zustand erhalten sind. Besonders typisch für damals waren die verwinkelten Straßen in T- oder L-Form. An vergangene Tage erinnern außerdem die Dächer mit ihren Holzschindeln, die Eingänge mit ihrer großzügigen Überdachung, die kleinen Fenster und die Lehmmauern. Zu besichtigen ist das Haus der Nomura, einer hochrangigen Samurai Familie. Im Kontrast dazu steht das Ashigaru Shiryokan Museum, das zeigt, wie die sogenannten Ashigaru, Fußsoldaten und die niedrigste Klasse der Samurai, zur damaligen Zeit wohnten.

15. Tag: Niigata

Niigata ist eine idyllisch gelegene Hafenstadt an der Japanischen See und erfreut sich zahlreicher gut erhaltener Gebäude aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Präfektur verdankt ihre Bedeutung der zentralen Lage als Ausgangspunkt von See- und Land-Transporten.
Der Hakusan Schrein, eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, liegt im gleichnamigen Park und ist dem Gott der Liebe gewidmet, was ihn zu einem beliebten Pilgerziel junger Menschen macht. Ebenfalls im Hakusan Park befindet sich auch die Präfektur Gedächtnishalle, die 1883 erbaut wurde und als wichtiges Kulturgut eingestuft ist. Einige ihrer Kongressräume und auch eine alte Wanduhr aus London können dort besichtigt werden. Die Saito Residenz in Niigata ist eine Familienvilla aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie ist von einem gepflegten Garten umgeben und vermittelt Einblicke in das traditionelle Leben einer japanischen Familie der damaligen Zeit.

16. Tag: Sakata

Am Morgen legt die Diamond Princess im Hafen von Sakata an, einer kleinen Küstenstadt in der Präfektur Yamagata. Der heutige Tagesausflug führt uns in die Berge von Tohoku.

Die Heiligen Dewa Berge

Die Dewa Berge im Norden Japans sind das Ziel zahlreicher Pilger, denn die dortigen Tempel und Schreine sind einige der wichtigsten Heiligtümer des Landes. Die drei Erhebungen in dieser Region – Haguro-san, Yudono-san und Gas-san – werden als Inkarnation buddhistischer Gottheiten verehrt.
Der Schrein auf dem 419 Meter hohen Haguro-san ist als Symbol für die Geburt das Hauptziel der meisten Pilger und über die längste Treppe Japans erreichbar. 33 in die Treppe gemeißelte Figuren bringen demjenigen Glück, der sie alle findet. Ein Museum auf dem Weg informiert über das Leben und die Religion der asketischen Bergmönche, sowie über die Dewa Berge selbst.
Der Schrein auf dem Gipfel des Yudono-san gilt als so heilig, dass nichts, was in seinem Inneren geschieht, gehört, besprochen oder fotografiert werden darf. Nur Pilger, die ihn besucht haben, kennen sein Aussehen – aber erzählen werden sie von seinem Mysterium sicherlich nichts.

17. Tag: Auf See Richtung Yokohama

Heute ist Ihr letzter Tag auf See. Genießen Sie noch einmal den Luxus, den die Diamond Princess zu bieten hat, während Sie an der Ostküste Japans zurück nach Yokohama fahren.

18. Tag: Abschied von Japan

Am frühen Morgen legt die Diamond Princess in Yokohama an. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie den internationalen Flughafen Haneda in Tokyo und nehmen Abschied von Japan.