BCT-Touristik

Japan Studienreisen

Hanabi – Japans Feuerblumen – 18 Tage

Reise Programm

Feuerwerk

1. Tag: Ab in den Flieger nach Nagoya

Ihr Flug geht von Frankfurt nach Nagoya. Sie werden etwa 11 Stunden und 25 Minuten unterwegs sein, bevor Nagoya in Sicht kommt und werden 9336 km von Frankfurt entfernt sein, wenn der Zielort erreicht ist. Ihre Reiseleitung wird Sie am Flughafen in Empfang nehmen.

2. Tag: Angekommen in Nagoya

Ihre deutschsprachige Reiseleitung nimmt Sie herzlich in Empfang und wird den Transfer zum gebuchten Hotel überwachen. Ab jetzt werden Sie nicht mehr ohne Reiseleitung sein, falls Fragen auftreten, steht sie Ihnen gerne zur Verfügung.

Nach der Ankunft im Hotel und ein wenig Ruhe machen wir uns auf zum Ausflug in das Tokugawa Kunstmuseum. Hierbei handelt es sich um ein privates Kunstmuseum, welches 12000 Objekte beherbergt. Die wertvollsten Exponate sind die sehr wertvollen Papierrollen auf denen die Geschichte des Prinzen Genji geschrieben ist, diese Rollen stam­men aus dem 12. Jahr­hundert. Weiter geht es dann zum nächsten Tagesordnungspunkt, einer Hafenrundfahrt in Nagoya. Die Hafenanlagen sind wirklich sehenswert. Sie befinden sich in der Isebucht am westlichen Stadtrand. Während der Rundfahrt kommt man auch am angeblich größten Riesenrad der Welt vorbei. Den Abschluss des Tages krönt ein riesiges Feuerwerk im Hafen. Ein weiterer Event ist das Hafenfest mit der einzigartigen Darstellung der Holzflößer.

3. Tag: Der Atsuta Schrein

Heute besteht für Sie die Möglichkeit, den Atsuta Schrein in der herrlichen Stadt zu besichtigen. Er befindet sich in einer malerischen Parklandschaft und ist eine der heiligsten Stätten in Nagoya überhaupt. Er hat seinen Ursprung im 2. Jahr­hundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte sehr oft umgebaut, was auch an den unterschiedlichen Stil­rich­tun­gen zu erkennen ist. Den Schrein, der im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde und in liebevoller Arbeit wieder restauriert werden konnte, besuchen täglich viele Menschen. Er ist ein Teil der Stadt und den Menschen, die hier leben. Er wird aktiv von den Einheimischen genutzt. Besonders zu den Stoßzeiten, wie Feuerwerksfeste und andere Matsuri kann es schon zu langen Wartezeiten kommen, bevor der außergewöhnliche Schrein betreten werden kann. Die traditionellen Zeremonien können aber problemlos miterlebt werden, denn sie finden mehrmals im Jahr statt.

In der Schatzhalle des Schreins befinden sich sehr wertvolle Stücke aus der Geschichte des Landes. So können Sie hier Artefakte der unterschiedlichsten Art besichtigen, wie alte Kleidungsstücke, Bugaku-Masken und auch das heilige Schwert, das Kusanagi-no-Tsurugi, ist hier zu bestaunen.

Nach der Besichtigung können Sie einen Spaziergang in der herrlichen Parkanlage machen. Im Parkrestaurant sind die Kishimen-Nudeln ein besonderer Genuss und äußerst empfehlenswert.

Die Burg von Nagoya

Darauffolgend besuchen Sie die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Nagoyas. Die Festungsanlage aus dem 16. Jahr­hundert wurde leider im zweiten Weltkrieg, wie viele andere Sehenswürdigkeiten des Landes auch, zerstört. Nach dem Wiederaufbau dient sie eigentlich als ständige Ausstellungsräumlichkeit für die wertvollen Artefakte aus der Edo-Zeit. Es handelt sich bei den Exponaten um sehr viele Waffen, Samurai Rüstungen, die goldenen Delfine und sehr wertvolle Wandgemälde. Zwei der wertvollen goldenen Delfine befinden sich auf dem Hauptgebäude und sind an den Giebeln angebracht. Sie sind das eigentliche Wahrzeichen der Burg.

Es bleibt Ihnen nun ausreichend Zeit, um sich diese wertvollen Dinge anzuschauen und sich in den Gartenanlagen der Festung ein Bild vom damaligen Leben auf der Burg zu machen.

4. Tag: Arashiyama

Heute fahren Sie mit dem Zug von Nagoya nach Arashiyama. Im Bahnhof stehen eigenartig aussehende Röhren, die ein sehr aufwendig bemaltes Seidentuch beinhalten und als Kunstobjekte zu betrachten sind. Danach geht es zur Besichtigung des Bambushains. Beeindruckend ist der Bambushain allemal, aber wenn man zwischen den Pflanzen steht und ihre Größe auf sich wirken lässt, weiß man schnell, wie klein und nichtig alles ist. Die Bambuspflanzen sind so hoch wie uralte Bäume, es ist so beeindruckend, dass man es kaum in Worte fassen kann. Erleben sollte man es eben selbst und alle die wunderbaren Eindrücke auf sich wirken lassen.

Japanmakaken

Die Besichtigung des Tenryuji-Tempels sollte hier natürlich auch nicht feh­len. Der Tempel des himmlischen Drachen, so seine deutsche Über­set­zung, gehört zum Weltkulturerbe. Aber das Besondere an ihm ist nicht etwa sein Alter oder sein Größe, sondern sein Garten. Dieser Garten stammt tatsächlich noch aus dem Jahr 1339 und kann in seiner wun­der­schönen Ursprünglichkeit bestaunt werden.

Ein Altstadtbummel schließt sich an und wird sich bestimmt lohnen. In zahlreichen kleinen Cafés und Restaurants können Sie sich hier eine Pause gönnen, bevor Sie sich auf den Weg in das Affenschutzgebiet machen. Die Japan­ma­ka­ken sind ganz besondere Tiere. Sie können ähnlich dem Menschen in sehr kalten Bedingungen überleben und haben ein ähnlich ausgeprägtes Sozialverhalten.

Abends sollten Sie das Flair der Stadt genießen und eventuell bietet sich hier ein Museumsbesuch an.

5. Tag: Kyoto

Kyoto wird Sie garantiert begeistern, denn dort begeben wir uns heute auf eine Reise in die Vergangenheit Japans. Kyoto, auf der Insel Honshu, ist schon seit dem 18. Jahr­hundert das Zentrum der politischen Macht. Viele Tempel und Paläste sind Zeugen dieser Zeit.

Heute steht ein Besuch des goldenen Pavillons auf dem Programm. Er wurde im Jahr 1994 zum Weltkulturerbe ernannt und ist komplett mit Blattgold ummantelt. Ursprünglich sollte er im Jahr 1397 als sogenannte Reliquienhalle dienen.

Nach dem Besuch des Tempels geht es zur Burg der Shogune, der Nijo-Burg, die ebenfalls ein sehr beeindruckendes Gebäude ist. Sie besuchen mit ihr ein sehr opulentes Bauwerk aus dem 17. Jahr­hundert und können die Welt der reichen und mächtigen Shogune ein wenig näher kennenlernen.

Kiyomizu-dera Tempel ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn bezeichnet werden mit diesem Begriff eigentlich mehrere buddhistische Tempel. Aber meistens ist damit der Kiyomizu-Tempel gemeint. Dieser Tempel ist gänzlich ohne Nägel errichtet worden und steht auf Pfählen. Er ist ebenfalls Teil des Weltkulturerbes.

Die Gasse der Geisha im Gion Bezirk müssen Sie erlebt haben. Es ist ein Ort der darstellenden Künste und hat wirklich sehr viel zu bieten.

Den Abend in dieser Stadt zu genießen wird sicherlich nicht schwer, es gibt zahlreiche kulturelle Zentren in der Stadt.

6. Tag: Auf weißen Flügeln - Himeji

Auf der Feuerwerkreise durch Japan geht es nun in die alte Burgstadt Himeji in der Hyogo-Präfektur. Hier lässt es sich gut bummeln und in den zahlreichen Cafés und Bars kann man vor dem Besuch der zum Weltkulturerbe zählenden Burganlage ein wenig die Seele baumeln lassen. Die Burg ist jährlich Anziehungspunkt für das Hanami, das Kirsch­blü­ten­fest. Eine Besichtigung der sieben Koko-en Gärten ist ein absolutes Muss, sie bestehen aus einzelnen Gärten, die der Edo-Zeit nachempfunden sind.

Im Garten Cha-no-niwa, der auch Teezeremoniegarten genannt wird, kann man in einem kleinen Teehaus für einen gewissen Betrag an einer solchen Zeremonie teilnehmen. Solch eine Teezeremonie kann auch schon mal bis spät in die Nacht dauern, aber es lohnt sich in jedem Fall.

7. Tag: Feuerwerk in Osaka

Feuerwerk

Es geht weiter nach Osaka, wo gleich am Vormittag eine Besichtigung der Burganlage auf dem Programm steht. Sie spielte eine sehr wichtige Rolle bei der Verteidigung des Landes im 16. Jahr­hundert.

Die drittgrößte Stadt in Japan punktet vor allen Dingen mit der Mischung aus Moderne und Tradition.

Am Nachmittag folgt für Sie dann der Besuch des Tenjin Matsuri Tem­pel­fes­tes. Das Tenjin Matsuri ist schon mehr als 1000 Jahre alt und zählt zu einem der drei größten Feste Japans. Es ist dem berühmten Gelehrten, Poeten und Politiker Sugawara no Michizane, der im 10. Jahr­hundert lebte, gewidmet. An der Prozession nehmen jährlich über 3000 Menschen teil, die sich am Höhepunkt des Festes die spektakulären Feuerwerke ansehen.

Der Abend wird durch die Feuerwerkshow erst einen bleibenden Eindruck hinterlassen, besonders wenn man sich die Tausenden von Lampions, die die Boote schmücken, und das Feuerwerk auf sich ganz und gar wirken lässt. Sie wer­den 100 heilige Boote bestaunen können, die auf dem Fluss auf und ab fahren. Die ganze Stadt ist in den zwei Tagen von einer festlichen Atmosphäre erfüllt. Sie werden die 3000 Teilnehmer des Feuerwerkfestivals in den Trachten des kaiserlichen Hofes erleben können. In vorgerückter Stunde erleben Sie den Höhepunkt des Feuerwerkes, bei dem kleinere Feuerwerke auf den Booten gezündet werden und vom westlichen Ufer aus das große Feuerwerk gezündet wird. Mehr Abendprogramm geht nicht, es wird für Sie ein wirklich unvergesslicher Anblick.

8. Tag: Oyama Sommerfestival

Die Reise geht nun weiter erst nach Oyama und danach in die Metropole Tokyo. In Oyama steht ein Besuch des Suga Schreins auf dem Programm. Danach nehmen Sie noch am Oyama Sommerfestival, einem Tanz- und Feuerwerk-Matsuri, teil. Es findet in der Innenstadt seinen Höhepunkt, wo 20000 Feuerwerke über dem Omoi-gawa Fluss auf den Weg gebracht.

Spät am Abend erfolgt dann die Weiterfahrt nach Tokyo.

9. Tag: Das alte Tokyo erleben

Am Vormittag können Sie erst einmal die Freizeit genießen, um so richtig auszuschlafen. Der Besuch des Ryogoku Feu­er­werk­museums steht erst am Nachmittag an. Es ist eines der größten Museen weltweit, in dem Feuerwerkskörper und viele Informationen über die Feuerwerk Matsuri, ausgestellt sind. Die Edo Ausstellung im Edo-Tokyo Museum, zeigt den geschichtlichen Abriss der Stadt. Die Hauptattraktion ist sicher der Nachbau der Nihonbashi Brücke aus dem Jahr 1603.

Den Abend könnten Sie dann vielleicht mit einem Theaterbesuch ausklingen lassen.

10. Tag: Tradition und Moderne

Ein Spaziergang über die Ginza, eine der teuersten Luxusmeilen weltweit, wird sicher für jeden Geschmack etwas bereithalten und sehr viel Freude bereiten. Die Ginza war die erste Meile dieser Art in Japan und heute ist die Gegend um die Ginza das größte Vergnügungsviertel Japans. Menschenmengen sind hier vorprogrammiert, da bietet sich im Anschluss eine Besichtigung des Meiji Schreins an, wo Sie sich bei einem Spaziergang ein wenig erholen können.

Der Meiji Schrein in Tokyo wurde, zu Ehren des im Jahr 1912 verstorbenen Kaisers Meiji und seiner Ehefrau Shoken erbaut. Der Kaiser war die wirkliche Leitfigur der Meiji Restauration. Mit der Maßgabe zog er nach Edo, dem heutigen Tokyo, und schaffte das alte Shogunat einfach ab.

Der Schrein selbst ist eigentlich gar nicht so spektakulär, aber seine herrlichen Parkanlagen laden zu einem ent­spann­ten Spaziergang ein. Es ist so, als würde man sich in einer grünen Oase inmitten des hektischen Treibens in Tokyo befinden. Wenn Sie in ein anderes Zeitalter abtauchen möchten, hier ist es möglich. Das zum Schrein gehörende Museum, ist voll mit Exponaten aus dem Kaiserpalast. Auch bei hochzeitswilligen Tokyotern ist der Schrein sehr beliebt und wer Glück hat, kann ein Brautpaar in traditioneller Tracht erblicken.

Ein Besuch der Yoyogi Parks schließt sich an, denn ihn kann man vom Meiji Schrein aus schnell erreichen. Der Weg wird Sie durch den Alten Garten, den Lieblingsgarten der Kaiserin, führen. Am Rande des Yoyogi Parks befinden sich die Washington Heights, ehemalige Wohnquartiere der amerikanischen Besatzungstruppen. Ein Denkmal im Park erinnert auch an den ersten Motorflug in Japan im Jahr 1910. Weitere Gedenksteine befinden verstreut im gesamten Park­gelände, sie erinnern an viele bedeutende Ereignisse und sind einen Besuch wert. Heute ist der Park ein beliebter Treffpunkt für Musiker Tänzer und besonders für die traditionellen Trommler.

Shibuya-Kreizung, Tokyo

Ein Spaziergang durch Shibuya wird Sie wieder in das geschäftige Treiben der Stadt zurückwerfen, besonders, wenn Sie an der großen Stra­ßen­kreu­zung ankommen, die zu abendlichen Spitzenzeiten von bis zu 15000 Men­schen pro Ampelphase überquert wird.

Der Stadtteil Shibuya kann auch als Zentrum auffälliger Mode von jungen Menschen aus dieser einzigartigen Stadt angesehen werden. Sie be­nut­zen den Stadtteil im wahrsten Sinne des Wortes als Laufsteg.

11. Tag: Odaiba

Der Hamarikyu-Park in Tokyo war einst der Sommersitz der Tokugawa Shogune. Der Teich im Garten ist das ei­gent­li­che Highlight, denn er wird mit Meerwasser gespeist. Im Teich befindet sich eine kleine Insel mit einem Teehaus, die über mehrere kleine Brücken zu erreichen ist. Hier können Sie bei einer Tasse Tee den herrlichen Ausblick genießen.

Weiter geht die Fahrt nach Odaiba. Das Vergnügungsgebiet der Stadt liegt direkt am Meer und erwartet jährlich Millionen Besucher. Es ist beliebt bei Jung und Alt, es gibt hier einfach alles das, was sich der vergnügungssüchtige Gast oder Einheimische, nur vorstellen kann. Eine Fahrt mit der Einschienenbahn oder mit dem Wasserbus begeistert jeden hier und auch Shoppen in den zahlreichen Einrichtungen und Geschäften, wird für Sie im Vergnügungsgebiet zum absoluten Hochgenuss. Begeben Sie sich zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte, von wo Sie einen herrlichen Blick auf die Skyline von Tokyo werfen können.

Ein Spaziergang durch das Hafengebiet wird Sie sicher begeistern. Besonders in Erinnerung bleiben wird ganz sicher das Wahrzeichen von Odaiba, die Rainbow Bridge. Sie wurde im Jahr 1933 fertiggestellt und überspannt die gesamte Bucht von Tokyo. Von der Brücke aus können die Besucher eine herrliche Nachtansicht der einzigartigen Stadt genießen.

Im Oedo Onsen Monogatari wird das Vergnügen eines Heißwasserbades mit einem Speisepavillon und einem Ver­gnü­gungs­park, perfekt verknüpft. Solch ein Erlebnis werden Sie sicher nur in Tokyo finden. Es handelt sich um die perfekte Nachbildung eines Dorfes aus der Edo-Zeit. Sie als Besucher werden dann in die traditionelle Bekleidung der da­ma­li­gen Zeit gesteckt und können alle Einrichtungen wie Heißwasserbäder und Saunen nutzen. Nach all dem Vergnügen bekommen Sie sicher auch Hunger. Um den zu stillen, besuchen Sie doch einfach einen der vielen Stände mit leckeren traditionellen Speisen. Am Abend ist es hier besonders reizvoll.

12. Tag: Yokohama

Am frühen Morgen geht es weiter nach Yokohama, hier angekommen besuchen Sie den Marine Park. Yokohama selbst ist eine Millionenmetropole. Die hoch pulsierende Hafenstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten ist sehr interessant für ihre Besucher. Sie war die erste Hafenstadt, die sich im 19. Jahr­hundert für die Handelsfirmen aus dem Westen geöffnet hat. Der Marine Park, auch Yamashita-Park genannt, bietet einen tollen Blick über den gesamten Hafen der Stadt. Der Sky Garten in Yokohama befindet sich auf dem höchsten Gebäude der Stadt im 69 Stock. Von hier können die Besucher bei gutem Wetter bis zu 80 km weit ins Land sehen oder eine herrliche Nachtansicht genießen.

Die Yokohama Hafeneröffnungsgedenkhalle, die auch Okurayama Gedenkhalle genannt wird, bietet sich für alle, die kulturgeschichtlich interessiert sind, besonders für eine Besichtigung an. Es finden sich hier alle Hintergrund­in­for­ma­ti­onen die Hafeneröffnung betreffend.

Den Abend können sie natürlich auch im Sky Garten verbringen, Lokale und diverse Ausstellungen erwarten Sie dort.

13. Tag: Nikko

Nikko ist immer einen Ausflug wert und die 140 km sind auch ziemlich schnell geschafft. Dann sind Sie schon in der Sonnenscheinstadt angekommen. Das Wahrzeichen der kleinen Stadt sind die drei Affen, die jeder kennt: der eine hört nichts, der andere sagt nichts und der dritte sieht nichts.

Toshogu-Schrein, Nikko

Der Rinnoji Tempel ist ebenfalls sehr bekannt und demzufolge auch viel besucht. Dieser buddhistische Tempel hat seine Ursprünge im 8. Jahr­hun­dert. Zu dieser Zeit wirkte der Priester Shodo Shonin. Zu Edo-Zeiten wurden Ausbauten vorgenommen, so auch das im Jahr 1635 gebaute Mausoleum des Tokugawa Iemitsu.

Auch der Toshogu-Schrein ist ein Mausoleum und besteht im Grunde aus acht Gebäuden. Wenn Sie das Schreintor durchschritten haben, sehen Sie zuerst eine rote Pagode von 35 Metern Höhe. Durch das vordere Tor gelangen Sie dann zu dem großen Schrein, der besonders auffällig und filigran verziert worden ist.

Weiter geht es nun zum Taiyuin Mausoleum, es ist das dritte Gebäude und hat die gleiche architektonische Stilrichtung vorzuweisen. Die Gebäude ähneln alle dem Toshogu Schrein, aber sind in einem viel kleineren Ausmaß gebaut worden.

14. Tag: Ueno Park

Heute besuchen Sie den Ueno Park, wo Sie auch den Kiyomizu-Kannon-do-Tempel besichtigen werden. Der Park ist eine sehr weitläufige, aber öffentliche Parkanlage im Stadtbezirk Taito.

Der Kiyomizu-Kannon-do-Tempel wurde bereits im Jahre 1631 gegründet. Er befindet sich aber seit 1698 an seinem jetzigen Standort am Rande des kleinen Sees und ist heute einer der ältesten Tempel in Tokyo. Er steht eigentlich für den Schutz der Gebärenden und für die Kindererziehung schlechthin. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch kommen hierher, um sich die Gnade der Göttin zu holen. Viele Menschen beten hier auch dafür, dass ihre kranken Kinder unter den Schutz der Göttin gestellt werden können.

Der Besuch des Nationalmuseums Tokyo schließt sich dem an. Es ist das älteste Museum in Japan und geht auf eine Ausstellung, die im Jahr 1872 im Tempel Yushima Seido stattfand, zurück.

Danach können Sie, in freier Zeitgestaltung ihren Nachmittag genießen, ein Besuch von Akihabara ist beispielsweise sehr zu empfehlen. Es ist die Elektronikmeile schlechthin, hier bekommen Sie einfach alles, denn im Herz des ja­pa­ni­schen Elektronikhandels wird eine riesige Anzahl an Elektronikartikeln angeboten.

Das Edogawa-ku Feuerwerk wird der krönende Abschluss des Tages werden, so viel steht fest. 139000 Menschen besuchen das Feuerwerk-Spektakel jedes Jahr und Sie werden auch mit von der Partie sein. Der Uferbereich des Edogawa, also der Fluss Edo, ist der Austragungsort dieses Spektakels. Allerdings sollten Sie wissen, dass es jährlich zu einem großen Andrang kommt. Wenn Sie etwas unter Platzangst leiden sollten, ist es vielleicht ratsam, schon frühzeitig da zu sein, um einen Platz zu bekommen. Tausende von Feuerwerkskörpern, werden über dem Fluss abgeschossen, dass Sie aus dem Staunen nicht wieder heraus kommen werden.

15. Tag: Entspannung im Onsen in Echigo-Yuzawa

Ein Ausflug nach Echigo-Yuzawa, einem Thermalquellenresort der besonderen Art inmitten der Bergwelten, steht heute auf dem Programm. Hier finden sich jährlich zahlreiche Camping- und Wanderfreunde ein. Der Echigo Sake ist übrigens ein beliebtes Souvenir aus dieser Region, vielleicht ist das ja auch etwas für Sie?

Wellness auf Japanisch bedeutet beispielsweise ein Bad im Onsen zu nehmen, beispielsweise im Yuzawa Spa. Ein Bad im Onsen dient aber nicht zur Reinigung des Körpers, das müssen Sie machen, bevor Sie unbekleidet in die heißen Quellen steigen. Zum Abkühlen kann danach ein Bad in einem kühleren Becken vollzogen werden. Es ist ein Erlebnis, was pure Entspannung mit sich bringen wird.

16. Tag: Nagaoka

Feuerwerk

Am Morgen geht es auf die Reise nach Nagaoka, ins Landesinnere der Präfektur Niigata. Die Stadt liegt am Fluss Shinano und ganz in der Nähe befindet sich das Herrenhaus der Familie Hasegawa.

Dieses Gebäude zählt zu den ältesten Häusern in der Präfektur Niigata. Es ist sehr gut erhalten und auch der sogenannte Panikraum, der im 17. Jahr­hundert zum Schutz vor Angriffen eingerichtet worden ist, ist vollends erhalten. Beeindruckend ist die Größe des ehemaligen Bauernhauses, es hat Wohnungen für die Angestellten und einen riesigen Reisspeicher. Heute ist es ein Freilichtmuseum und für Besucher geöffnet. Souvenirs werden hier sehr viel verkauft, wie zum Beispiel das Herrenhaus in Miniausgabe als Schlüsselanhänger. Die eingenommenen Gelder werden für Restaurierungsarbeiten genutzt.

Im Machinaka Mini Feuerwerks Museum können Sie sich über die wichtigen Feuerwerke in der Stadt informieren. Eine Feuerwerks-Aufführung in 3D wird geboten, was für das kleine Museum schon als Herausforderung gilt, aber der Besuch lohnt sich ganz sicher. Ganz in der Nähe des Museums findet man auch den Kinpu Schrein.

Den Abend verbringen Sie dann in der Stadt, denn ein spektakulärer Feuerwerks-Wettbewerb erwartet Sie schon. Auf einer Breite von 650 Metern findet das jährlich veranstaltete Hanabi auf dem Fluss Shinano statt. 20000 Feuer­werks­kör­per werden den Himmel erleuchten und am Ende wird der jährliche Sieger gekürt. Sie müssen sich vorstellen, dass es sich hier wirklich um einen nationalen Wettkampf handelt, an dem nur die besten 30 Pyrotechniker teilnehmen dürfen. Sie werden Kreationen am Himmel erleben, die Sie noch nie in Ihrem Leben gesehen haben. Freuen Sie sich darauf.

17. Tag: Olympiastadt Nagano

Sie fahren am nächsten Morgen gleich mit dem Zug zurück nach Tokyo und machen einen Zwischenstopp in Nagano. Dort steht für Sie der Besuch des Zenkoji-Tempels an, einem der wichtigsten Tempel in Japan überhaupt. Er wurde im 7. Jahr­hundert geründet und beherbergt die erste buddhistische Statue im Original.

Das Olympische Dorf in Nagano, das Austragungsort der Spiele im Jahr 1998 war, wird gleich im Anschluss besucht. Die ehemaligen Anlagen des sogenannten Olympischen Dorfes können teilweise besichtigt werden und sicherlich finden auch die angebotenen Souvenirs, wie die Maskottchen von einst, ihre dankbaren Abnehmer. Viele Besucher erinnern sich ganz bestimmt an die Maskottchen von damals, wenn sie vor dem Souvenirstand im ehemaligen Olympischen Dorf stehen.

18. Tag: Ein Feuerwerk der Emotionen

Heute heißt es Abschied nehmen von einem faszinierenden Land und seinen zahlreichen sommerlichen Matsuri.

Nach dem Transfer zum Flughafen können Sie noch einmal auf die herrliche Zeit in Japan zurückblicken und den Rückflug nach Frankfurt in vollen Zügen genießen.